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Albuminfo

evil warriors - fall from reality
Band:
Evil Warriors
Album:
Fall from Reality
Genre:
Black Metal
V-Datum:
Spielzeit:
46:35
Wertung:
10 / 10
Reviewdatum:
Autor:
Alucard
ID:
1100
Views:
798

Review

Der Leipziger Into Endless Chaos Zirkel hat eine neue Ausgeburt ans Licht der ffentlichkeit gespuckt, um die Plage noch weiter zu verbreiten hat man fr "Fall from Reality" erneut mit War Anthem Records verbrdert. Das hat ja auch bei Vidargngr`s "A World That Has to Be Opposed" gut funktioniert, scheinbar besteht da eine dunkle Achse zwischen Leipzig und Weimar.
Und ich htte meinen kleinen Finger drauf verwetten knnen das der Vidargngr Schlagzeuger auch hier hinter den Kesseln sitzt und das Drumsetting gleich mitgebracht hat, den klanglich ist das ganz nah dran. Erstes Memo an alle: Wer "A World That Has to Be Opposed" im Schrank stehen hat der kann auch hier problemlos zugreifen.

Glcklicherweise habe ich nicht gewettet und der Finger bleibt dran, den hinter dem Schlagzeug sitzt Exesor den man von Antlers oder I I kennen knnte. Bei mir sammelt man mit dem Drumsound schon ordentlich Pluspunkte, erdig und abwechslungsreich, so mag ich es. Wenn der Meister nicht grad manisch seine Felle bearbeitet, sich etwas zurcknimmt und den melodischen Gitarren Platz freirumt, dann enstehen regelmssig magische Momente voller tiefschwarzer Aura die einen sofort gefangen nehmen. Das sind die ersten Berhrung-und Kontaktpunkte die sich beim Hrer festsetzen und beim nchsten Durchlauf fr Wiedererkennungswert sorgen.

Wenn man sich erst festgehrt hat dann ist man schon verloren und gnzlich im Bann der Leipziger. Dem kann man sich aber auch nicht mehr entziehen, das Werk wchst mit jeder Runde und offenbart immer mehr Details. Man knnte dieses Album auch als dunklen Bruder von Venenum`s "Trance of Death" ansehen da auch hier immer wieder reinbltige Metalstrukturen durchkommen. Doch dort wo Bayern sich vllig dem Rausch der klassischen Noten hingeben, da besinnen sich die Sachsen und ziehen das Material wieder in tiefschwarz wtende Gefilde. Die Grundstruktur ist definitiv Black und Death Metal, darin bewegen sich die Jungs zielgerichtet und fokussiert. Damit bewahren sie die Songs davor auszufasern weil man eventuell in zu viele andere Schubladen geschaut hat.
Ein dritter Anhaltspunkt kommt fr mich durch die Gitarrenlufe zustande. Wenn diese stimmungsvoll melodisch zu Werke gehen dann schimmert immer wieder Schweden durch, genauergenommen Watain zu Zeiten von "Lawless Darkness".
Das die Songs trotz der Querverweise ausreichend Eigenstndigkeit aufweisen ist ein weiteres Plus im Punktekonto.

Ich finde hier berhaupt nichts negatives abgesehen von der Tatsache das ich mich nach dem verfassen dieses Reviews wieder anderem Material zuwenden muss und keine "Entschuldigung" mehr hab warum ich das Werk noch-und noch-und nochmal hren "muss".


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Tracklist

1. Fall from Reality 06:09
2. Excess 04:42
3. Pillow of Cold Water 06:42
4. Reincarnation 05:20
5. Idleness and Doom 07:18
6. Mania and Passion 04:23
7. Worthless Wretch 05:32
8. All the Stars 06:29

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