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Albuminfo

deathmarch - dismember
Band:
Deathmarch
Album:
Dismember
Genre:
Death Metal
V-Datum:
Spielzeit:
21:10
Wertung:
8 / 10
Reviewdatum:
Autor:
Alucard
ID:
1093
Views:
314

Review

Der EP Name passt nicht ganz, zeigt aber die ungefhre Richtung. Death Metal wird geboten, allerdings spielt man nicht nur die bekannte Tonleiter der Genrehelden nach sondern weist gengend Eigenstndigkeit auf. Auffllig ist das man dabei nicht nur in einer Schublade gefangen ist, spannend bleibt ob "Dismember" nur eine Standortbestimmung ist oder schon als Vorabhppchen zu einem kommenden Album dient. Die Vielfltigkeit sollten sie sich jedenfalls beibehalten, damit verschafft man sich etwas Luft im Genreteich. "Warmachine" zum Beispiel ist ein fetter Midtempogroover der sich irgendwo zwischen Demonical und Six Feet Under einpegelt, "Autopsy With A Chainsaw" eine knackig kurze Grinderuption, "Bayonet Frenzy" hat wieder SFU Zge, legt aber im Tempo nach.
Zudem arbeitet man mit zwei verschiedenen Gesangsstilen, dsteres Gegrowle paart sich mit fiesem Keifen. Scheinbar kommt das alles von einem Snger, in der Info ist zumindest nur Dirk Willems als Snger angegeben. Fr die schneidigen Riffs ist Quint Meerbeek verantwortlich, sonst hinter dem Drumkit von Bodyfarm zu Hause. Hinter selbigem nimmt hier Olle Oele Platz der auch schon bei Funeral Whore und Cavitation ttig war. Von letzeren kennt er mit Sicherheit noch Walter Van Kalsbeek der hier die Stelle am Bass angenommen hat. Und wo ich schon bei Cavitation bin: Der ehemalige Bodyfarm Basser Mathieu Westerveld und der aktuelle Bodyfarm Gitarrist Bram Hilhorst waren auch mal bei Cavitation ttig. Hat zwar nix hiermit zu tun, zeigt aber wie eng die Vernetzung innerhalb der hollndischen Szene scheinbar ist.

Feines Teil das ein ordentliches Ausrufezeichen setzen kann, das darf ruhig noch mehr kommen. Warum man das kaufen sollte wenn man schon den ganzen Wohnbereich mit OSDM voll hat? Eventuell wegen dem flexiblen Gesang. Oder weil sich die Truppe nicht auf einem Stil festnageln lsst und auch nicht in der Retroschleife gefangen ist. Deswegen klingen sie trotz der Verwendung klassischer Zutaten deutlich nach 2017. Die Scheibe ndert zwar nix an der Geschwindigkeit der Erdrotation, Laune macht sie aber allemal.


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Tracklist

1.Gastorture 04:47
2.Warmachine 04:54
3.Autopsy With A Chainsaw 01:02
4.Bayonet Frenzy 03:48
5.Death Marches ON 06:29

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