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Albuminfo

crescent - the order of amenti
Band:
Crescent
Album:
The Order of Amenti
Genre:
Death Metal
V-Datum:
Spielzeit:
57:13
Wertung:
9 / 10
Reviewdatum:
Autor:
Alucard
ID:
1092
Views:
1572

Review

Gegenber anderen Vertretern aus dem Bereich Deathmetal mit gyptenthematik haben Crescent einen unschlagbaren Vorteil: Sie kommen wirklich aus gypten, der Lnderpunkt geht damit klar an die Truppe aus Kairo.

Und jeder Sandgrabsttten- und Pyramidenfanatiker bekommt genau das was er erwartet wenn er die Eckpunkte "Blackened Death Metal" und "Egyptian History/Mythology" liest. Schlagzeuger Amr Mokhtar spielt sogar den Duracell Hasen schwindlig, der Triggerzauberstab verleiht hier zustzliche Durchschlagskraft. Die Gitarrenlufe bewegen sich klar im melodisch angetriebenen Bereich und flechten immer wieder orientalisch anmutenden Versatzstcke mit ein. Aber nur dezent und teilweise auf den ersten Blick gar nicht so offensichtlich, vor Basargeleier braucht niemand Angst haben. Daneben zaubern sie aber auch klassische, mchtige Riffverlufe aus dem Wstenboden die deutlich im reinen Death Metal verwurzelt sind.
Snger Ismaeel Attallah hat dazu das passende Organ und growlt nicht zu bertrieben viehisch ins Mikro. Angesiedelt ist das Songmaterial allein schon durch das fast auf Dauerfeuer stehende Schlagzeug im oberen Geschwindigkeitsbereich, alles in allem aber klar kontrolliert und nicht primitiv bolzend. Die Gitarrensalven bekommen genug Zeit und Raum, dank zweier Gitarristen im Bandgefge kann man sich im Spannungsfeld von songdienlicher Arbeit und punktueller Soloaktivitt ordentlich austoben. Und es ist auch mal wieder angenehm einen anderen Klang als den zwar schnen aber in letzter Zeit zu hufig eingesetzten Hm2 Sound zu geniessen, schwedentodgeplagte Ohren werden hier ihre Offenbarung finden.
Ausgehend vom aktuellen Stand prophezeihe ich jetzt schon das "The Order of Amenti" ein erstes Highlight im neuen Jahr sein wird und die Latte fr hnlich geartete Vertreter ordentlich nach oben legt.
Ein beeindruckendes Schauspiel das aufzeigt wie packend und kraftvoll Dunkelheit, apokalyptische Klnge und altertmliche Mythologie ineinandergreifen knnen ohne dabei im Kitsch zu versinken. Das sehr gelungene Albumcover zeigt das die Jungs sich Gedanken gemacht haben und ein stimmiges Bild abliefern wollen, schliesslich enden die Arbeiten an einem Album nicht mit dem verlassen des Studios.


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Tracklist

1.Reciting Spells To Mutilate Apophis
2.Sons Of Monthu
3.Obscuring The Light
4.Through The Scars Of Horus
5.The Will Of Amon Ra
6.Beyond The Path Of Amenti
7.The Twelfth Gate
8.In The Name Of Osiris

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