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Albuminfo

endseeker - flesh hammer prophecy
Band:
Endseeker
Album:
Flesh Hammer Prophecy
Genre:
Death Metal
V-Datum:
Label:
Spielzeit:
42:19
Wertung:
10 / 10
Reviewdatum:
Autor:
Azze
ID:
1088
Views:
392

Review

Es wird langsam Winter in unseren Landen, normal die ruhigere Zeit des Jahres. Nicht so im Todesblei Sektor, denn der geht Vollgas weiter und haut einen Kracher nach dem anderen raus. Genau so ein Kracher ist 'Flesh Hammer Prophecy' von der Hamburger Todesschwadron 'Endseeker'.

Nach einem kurzen und knackigen Instrumental-Intro mit schner Melodie-Linie hauen die Elchtter ab Sekunde 1 uns nur so den feinen HM-2 Death Metal der alten schwedischen Schule um die Ohren. Der Titeltrack beinhaltet bereits alles was einen geilen Death Metal Song ausmacht, grooviges Midtempo Gestampfe, Uptempo Geballer, Slow-Death Part. Darber liegt Lennys unverkennliches Organ welches alles an die Wand brllt. War ihre erste EP noch sehr geradlinig was das Songwriting anging, so haben sie auf ihrem ersten Longplayer einiges an Kurven, Haken und sen in ihre Songstrukturen eingebaut. Die Norddeutschen gehen dabei uerst agil und ideenreich zu Werke, selten habe ich so viel abwechselnde Riffs, Leads und Tempowechsel auf einem Todesstahl-Langspieler gehrt wie hier. Einerseits erschwert dies den anfnglichen Zugang zum Material, wenn man der Platte dann aber zwei, drei Rotationen im Player gnnt findet man immer mehr Details in den Songs, der berhmte Aha-Effekt stellt sich hier des fteren ein.
Man wird bei Songs wie 'Demon Spawn', 'Shredding Your Graven Image' oder 'Black Star Rising' (mit Mark Grewe als Gastmusiker) stark an die guten alten Schweden-Klassiker aus dem Hause Entombed, oder auch alte Autopsy (vor allem Gesanglich) erinnert, hier darf man als voll im Todesblei schwelgen. Endseeker verstehen auch die gute alte Kunst Songs mit Filmzitaten einzuleiten und setzen das gekonnt, kurz und knackig ein. Abschlieend darf ein Cover auf der Scheibe nicht fehlen, die Hamburger haben sich hierfr 'Powder Burns' von den Ikonen Bolt Thrower ausgesucht, was ein geile Hommage.

Soundtechnisch hat Eiko Freese aus dem Hamburger Chameleon Studios alles richtig gemacht, so muss HM-2 Death Metal anno 2017 klingen, fett, druckvoll und sauber produziert. Das Artwork ist auch Genre-typisch schwarz-wei gehalten, und macht auch auf dem Shirt ordentlich was her.

Insgesamt erhlt der Fan fr kleines Geld ein wahnsinns Package an dem man sich noch lange satt hren kann. Fr mich einer der, wenn nicht der Top Release im Death Metal Sektor 2017.

Hier gibt es nur noch eines zu tun, volle Punktzahl vergeben: 10 / 10
Hell Yeah!


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Tracklist

1. Into The Fire
2. Flesh Hammer Prophecy
3. Demon Spawn
4. Malicious Instinct
5. Worshipping The Bloodthirsty
6. Feasting On The Decomposed
7. Shredding Your Graven Image
8. Black Star Rising
9. Powder Burns (Bolt Thrower Cover)
10.Possessed By The Flame

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