Diese Webseite verwendet Cookies. Durch die Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Datenschutzinformationen

Albuminfo

degial - predator reign
Band:
Degial
Album:
Predator Reign
Genre:
Death Metal
V-Datum:
Spielzeit:
39:00
Wertung:
7.5 / 10
Reviewdatum:
Autor:
Alucard
ID:
1086
Views:
308

Review

Degial`s Liveauftritte schweben meistens an der Schwelle zu Chaos und Wahnsinn, die Jungs gehen dabei kompromisslos und leidenschaftlich zu Werke. Das im Albumformat umzusetzen ist schwierig da die optische Komponente fehlt, viele Bands scheitern daran oder geben zwei unterschiedliche Bilder ab.
Degials neuester Output hat (denke ich mal) nix mit dem Horror/Science-Fiction Geschpf zu tun sondern orientiert sich eher an der anglisierte Version vom lateinischen Wort "Praedator", also Ruber bzw. Raubtier. Und genau so klingt es auch. Ruberisch, archaisch, den Urinstinkten folgend und dem eigenen Lebenserhaltungstrieb treu.
Roher, ungehobelter Death Metal der gar nicht erst versucht etwas positives oder schnes zu verbreiten, das ist der Ansatz. Trotz der Herkunft, hier findet der Hrer keinen Hauch von Schwedentod. Reiner Deathmetal wie er klang als er damals an der Schwelle zum Black Metal stand weil man sich erhoffte eine noch extremere Ausdrucksweise zu erschaffen. Wie wir aber alle wissen wurde das Genre dadurch grsstenteils nur aufgeweicht und stellenweise ins lcherliche gezogen.

Da ist eine Band wie Degial wichtig die aufzeigt das Death Metal immer noch fr Unberechenbarkeit, Ablehnung und Abkehr vom Mainstream steht. Wtend rasselnd pflgen die Schweden durch das neue Album, voller primitiver Energie und Verachtung gegenber allen die den wahren Kern des Genres nicht mehr kennen und sich der breiten Masse anbiedern. Gefllig ist hier berhaupt nichts, das Album stsst den Hrer vor den Kopf und bearbeitet ihn mit all seinen Ecken und Kanten. Klanglich auf das wesentliche reduziert ist "Predator Reign" ein Gegenentwurf zum glattgebgelten Einheitsklang der Neuzeit.
Im Vergleich zum oben geschriebenen klingt es jetzt etwas seltsam wenn ich bemngele das mir die Unterscheidbarkeit der einzelnen Titel irgendwie fehlt, ist aber so. Auch nach mehreren Durchlufen kann ich die Titel nicht klar voneinander trennen, wenn man etwas positives zu erzwingen versucht knnte man davon sprechen das die Songs wie aus einem Guss klingen.
Oder, so wie ich, das sie sich ziemlich hneln. Und da sind wir wieder beim Revieweinstieg: Live mag das gut funktionieren wenn man sich so in einen Rausch spielt und die Titel ohne deutliche Unterschiede aneinanderreiht, sich so im Fluss bewegt und es dadurch vermeidet das es zum atmosphrischen Bruch innerhalb des Auftrittes kommt. Aber daheim, im Albumformat, fehlt diese Komponente medienbedingt.
Mit dem zuerst etwas unscheinbar wirkende Artwork sollte man sich nher befassen, es offenbart viele Details und eine unglaubliche Tiefe.


Lest hier weitere Details zum Review oder schreibe einen Kommentar: Forum...

Tracklist

1.Predator Reign 03:47
2.Thousand Spears Impale 02:56
3.The Savage Covenant 04:12
4.Crown Of Fire 03:20
5.Devil Spawn 04:17
6.Hellstorm 03:38
7.Heretical Repugnance 02:50
8.Annihilation Banner 04:20
9.Triumphant Extinction 03:00
10.Clangor Of Subjugation 06:07

Weitere Links







Die letzten 4 Forumbeitrge zur Band

Mehr Diskussionen gibt es im Forum