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Albuminfo

halphas - dawn of a crimson empire
Band:
Halphas
Album:
Dawn of a Crimson Empire
Genre:
Black Metal
V-Datum:
Spielzeit:
48:52
Wertung:
9 / 10
Reviewdatum:
Autor:
Alucard
ID:
1085
Views:
1211

Review

Draussen fllt der erste Schnee und diese Musik ist der passende Begleiter dazu. Allerdings nicht wenn man dem weissen Gleichmacher im Auto zu entfliehen versucht sondern um einsam durch schneebedeckte Landschaften zu wandern.
Mit "Dawn of a Crimson Empire" prsentieren die Mainzer ihr erstes Langzeitalbum, vorab war nur das passenderweise "Demo I" betitelte Demo erschienen. Nun also der Longplayer der Truppe bei der es personelle berschneidungen zu Cross Vault, Angel of Damnation und Nocturnal gibt. Wundert mich schon etwas das Tausendsassa Avenger hier nicht noch seine Finger im Spiel hat.
Aber die genannten Bands sollen nicht als Gradmesser dienen, die Jungs aus der Gutenbergstadt sind klar im Black Metal zu verorten. Der klingt aber nicht so als wrde schweres Kriegsgert durch die Walachei bollern sondern verleitet eher dazu sich die Kopfhrer aufzusetzen und Wlder zu durchstreifen. Dezent schimmert immer eine kraftvolle aber dennoch sehnsuchtsvolle Stimmung mit durch die mir sehr gut gefllt, vergleichbar mit der Atmosphre die sonst auf Alben vorherrschend ist die aus dem franzsisch/kanadischen Raum kommen.
Die Jungs knnen aber auch in der etwas schnelleren Gangart berzeugen, selbst dann wirken sie nicht bertrieben gehetzt sondern setzen die flotteren Passagen angenehm hrbar um ohne in primitives Geholze abzugleiten.
"Dawn of a Crimson Empire" ist dabei ein Album das (fr mich) klanglich alles richtig macht. Sauber und kraftvoll, trotzdem geerdet und "rein". Soll heissen nicht knstlich berzchtet und totproduziert. Die Instrumente klingen wie richtige Instrumente und ich knnte mir vorstellen das der sich der Albumsound schon nah am Bhnensound der Jungs bewegt. Was meinerseits noch zu berprfen wre, bisher ergab sich mir leider nicht die Mglichkeit.
Fazit: Klassischer Black Metal mit einer deutlichen eigenen Note. Hier regiert weniger der Dampfhammer sondern man setzt auf das erzeugen einer tiefdunklen Stimmung die man auch okkult oder orthodox bezeichnen knnte. Da diese Begriffe aufgrund ihrer inflationren Benutzung aber schon ziemlich abgegriffen sind werde ich sie nicht verwenden. Ich nenne es einfach ein rundum gelungenes schwarzmetallisches Werk mit ordentlich Ausdruckskraft und begeisternden Momenten. Und das alles auch noch ohne irgendwelche "alten" Meister zu zitieren oder zu kopieren.


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Tracklist

1. Summoning
2. Call From the Depths
3. Through the Forest
4. Sword of the Necromancer
5. FMD
6. Malice
7. Damnation of the Weak
8. Empire

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