Albuminfo

damnation defaced - invader from beyond
Band:
Damnation Defaced
Album:
Invader From Beyond
Genre:
Death Metal
VÖ-Datum:
Spielzeit:
42:25
Wertung:
7.5 / 10
Reviewdatum:
Autor:
Nabu
ID:
1072
Views:
56

Review

Wer in den letzten zehn Jahren in der deutschen Metalszene unterwegs war dürfte schon das Eine oder Andere Mal etwas von Damnation Defaced gehört haben - selbst wenn es, wie in meinem Fall, nur der Name war. Nun habe ich aber endlich die Gelegenheit mich auch mit der Musik der Jungs auseinanderzusetzen.

Es stand ziemlich schnell fest, dass die Band in mir keinen neuen Fan findet. Ihre Art des melodiösen, leicht progressiven Death Metals mit Einflüssen des Post Hardcores packt mich einfach nicht. So ganz und gar nicht. Nichts desto trotz haben sie mit „Invader From Beyond“ ein Album aufgestellt, welches Fans der Band und des Genres mehr als nur zufrieden stellen dürfte. Schon mit dem Opener wurde alles richtig gemacht. Nach einem Intro - welches für mich keine Daseinsberechtigung hat, vermutlich verstehe ich den Gedanken dahinter nicht - startet „Goddess of Machines“ mit einem derartigen Groove, dass sich nur gelähmte Körper nicht bewegen. Die elektronischen Ergänzungen und der in meinen Augen leicht kitschige Refrain sind zwar Geschmackssache, passen aber wunderbar in den Song. Guter Start!
Einen ähnlichen Ansatz finden wir auch bei „The Observer“. Unglaublich grooviger Rhythmus, treibende Riffs, ein paar Dosenklänge dazwischen und fertig ist ein geiler Song. Das Ganze bewegt sich eher langsam und bringt so einen angenehmen Bruch in das bis hierhin doch relativ schnelle Album.
Leider verlieren die Songs in der zweiten Hälfte ihre Ecken und Kanten. Obwohl die Musik das hohe Niveau halten kann, schaffen es die Lieder nicht sich in meinem Kopf festzusetzen. Einzig und alleine „Embraced by Infinity“ bleibt mir präsent - allerdings nur, weil mir dies als Abschluss des Albums irgendwie unpassend erscheint. Im Refrain hätte der Gesang nicht vom bösen Growl auf halb-cleane Post-Schreie (gibt’s die Bezeichnung?) wechseln müssen. Und der Trommler hätte auch mit den goldenen Tellern etwas sparsamer umgehen können. Aber das sind Kleinigkeiten die vielleicht nur mir negativ auffallen. Apropos Drummer: über das ganze Album hinweg fällt auf das Damnation Defaced unglaublich geschickt darin ist die Songs um das Schlagzeug herum zu bauen. Der Beat treibt, Vocals und Saiten betten ein und schliessen ab. Funktioniert super. Fans sollten „Invader From Beyond“ nicht verpassen.


Anspieltipp: Goddess of Machines, The Observer, All Comes to Its End


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Tracklist


1. Niom: 004d004f0049004e
2. Goddess of Machines
3. Invader from Beyond
4. Mark of Cain
5. The Observer
6. The Key to Your Voice
7. Rendezvous with Destiny
8. All Comes to Its End
9. Back from Apathy
10. Creator's Fall
11. Embraced by Infinity

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