Diese Webseite verwendet Cookies. Durch die Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Datenschutzinformationen

Albuminfo

aetherian - the untamed wilderness
Band:
Aetherian
Album:
The Untamed Wilderness
Genre:
Death Metal
V-Datum:
Spielzeit:
54:16
Wertung:
8.5 / 10
Reviewdatum:
Autor:
Exorzist
ID:
1068
Views:
437

Review


Aus Griechenland kommen ja so einige gute und bekannte Bands wie z.B. Dead Congregation, Ravencult oder Rotting Christ. Melodischer Death Metal aus Griechenland war mir bis dato aber noch nicht gelufig. Die im Herbst 2013 gegrndeten Aetherian knnten mit ihrem Debutalbum aber dafr sogen, dass auch Melo-Death Fans neben ihrer Urlaubsplanung auch mal musikalisch einen Trip durch den Mittelmeeranrainerstaat wagen.

Zum ersten Mal sind mir die vier Herren mit ihrer ersten Singleauskopplung im Videoformat zum Song The Rain Mitte 2016 aufgefallen. Was unter anderem auch daran lag, dass mir der dunkle und kratzige Gesang von Snger und Basser Panos Leakos uerst gut ins Ohr ging und sich direkt fest setzen konnte. Jetzt liegt uns endlich das gesamte Debutalbum vor und die Ausrichtung des Songmaterials hat sich gegenber der Single glcklicherweise nicht gendert. Die Band verzichtet dankenswerter Weise auf Einflsse der griechischen Folklore und konzentriert sich ganz auf den Kern der Sache, nmlich feinste Melodien und ungebndigtes straightes Riffing. Was im Song Dark Earth absolut berzeugend und groartig dargeboten wird, ein Song wie aus dem Melo-Death Handbuch. Fetziges Riffing, tolle Breaks und glanzvolle bergnge, ruhige Passagen unterstreichen den melancholischen, dsteren Charakter des Songs und ber allem thront der klagende aber auch wtende, dstere Gesang. Catchy und virtuos vorgetragen entwickelt sich dieser Song zu einem absoluten Ohrwurm welcher immer wieder gehrt werden will. Das nachfolgende As the Veil Fades geht es etwas ruhiger an, bleibt aber im vorgegebenen Spektrum und kann wieder durch seine feinen Leads glnzen. Black Sails ist mir etwas zu verspielt und in seinem Songwriting nicht ganz so zwingend wie seine Vorgnger, der Song hat seine Momente wre aber etwas gestraffter sicher besser zur Geltung gekommen. Seeds of Deception kann durch seine straightere Ausrichtung wieder Boden gut machen und mit seinem forcierten Tempo und den gut angelegten Breaks berzeugen. Bei Shade of the Sun geht es ab und an auch mal ein bisschen derber zur Sache, wobei die Band immer klar in melodischen Bereichen bleibt und nie in traditionelle Death Metal Sphren vorstt. Die Gitarrenarbeit ist wirklich vom Feinsten und auch das variable Drumming muss hier erwhnt werden, handwerklich gibt es bei den Griechen wahrlich nichts zu meckern. Clouds Gathering versteht sich wohl eher als rein akustische berleitung zum folgenden The Rain als eigenstndiger Song. Wobei wir wieder bei der ersten Singleauskopplung gelandet wren, genau der richtige Song fr die verregneten Herbsttage und melancholische Stunden. Tolles im Vordergrund agierendes und erhabenes Riffing bildet die Grundstruktur, die Leadgitarre zaubert einige tolle Momente und der im Gegensatz stehende dstere, kratzige Gesang setzt dem ganzen dann noch die Krone auf. Der Abschlusssong The Path macht noch mal etwas Dampf und kann mit seinen coolen Riffs Akzente setzen, auch Snger Panos ist wieder voll in seinem Element und die gesamte Truppe macht hier noch einmal eine verdammt gute Figur und lsst dieses richtig gute Melo-Death Album gebhrend ausklingen.

Fazit: Ein feines Debutalbum welches ber weite Strecken wirklich groartige Songs intensiv und frisch prsentiert und mit toller Gitarrenarbeit und gut positionierten Arrangements glnzen kann. Snger Panos Leakos gefllt mir mit seinem rauen, kratzigen Organ besonders gut und die Band hebt sich damit auch schon mal aus der blichen Masse ab. Wer auf gut produzierten, eingngigen Melo-Death steht, melancholische Momente im Songwriting liebt, der sollte hier definitiv rein hren. Eigentlich sollte die Band jeder mal antesten der mit melodischen Songs etwas anfangen kann, das htte sich die Band fr diese coole Album wirklich verdient.

Anspieltipp: Dark Earth, The Rain, Shade of the Sun.
Wertung: 8,5 / 10


Lest hier weitere Details zum Review oder schreibe einen Kommentar: Forum...

Tracklist

1.Wish of Autumn Twillight
2.Dark Earth
3.As the Veil Fades
4.Black Sails
5.Seeds of Deception
6.Shade of the Sun
7.Clouds Gathering
8.The Rain
9.The Path

Weitere Links







Die letzten 2 Forumbeitrge zur Band

Mehr Diskussionen gibt es im Forum