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Albuminfo

mork - eremittens dal
Band:
Mork
Album:
Eremittens Dal
Genre:
Black Metal
V-Datum:
Label:
Spielzeit:
47:53
Wertung:
7.5 / 10
Reviewdatum:
Autor:
Alucard
ID:
1065
Views:
715

Review

Mork vom Ork Kalauer verkneife ich mir jetzt einfach mal. Die Eckdaten zu der Scheibe: Black Metal aus Norwegen, Einmannprojekt, Coverartwork von Jannicke Wiese-Hansen. Wer jetzt schon an Kristian mit den Schwefelhlzern denkt der vier ikonenhafte erste Alben verffentlichte und dann nur noch mit (s)einer sehr verqueren Denkweise von sich reden machte, der liegt gar nicht falsch. Der zweite Gedanke der einem bei den Eckdaten Norwegen und "reinem" ursprnglichen Black Metal kommen knnte ist auch nicht verkehrt, Mork bekam aus dieser Richtung sogar den Ritterschlag indem Nocturno Culto meint Many have tried, many have failed. Mork nails it.

Und genau zwischen den beiden prgenden Grundpfeilern des Genres hat es sich Meister Thomas Eriksen, der Mann hinter Mork, gemtlich gemacht. Das leugnet man auch nicht, selbst das Label sagt: "The album is primarily inspired by the works of Darkthrone & Burzum."
Aber er kopiert nicht einfach sondern bringt auch eigenen Ideen ein. Und dadurch klingt es trotz der bekannten Zutaten spannend und unterhaltsam, soweit man das in dem Genre sagen kann. An die bergrossen Vorbilder kommen Mork zwar nicht ran, aber ich glaube das war auch gar nicht der Antrieb von Thomas Eriksen. Sondern eher dem alten Sound zu huldigen und zu beweisen das intensive Klnge kein fettes Studioequipment und unzhlige Spuren bentigen wenn die Grundsubstanz stimmt.
Stellenweise ist es mir allerdings eine Spur zu brav und linientreu, ich vermisse das Unberechenbare, das Bse, das Bedrohliche in der Musik. Es gibt Vertreter, vor allem im sdamerikanischen Raum, die da eine Spur mehr Chaos und Unbezhmbarkeit mit reinbringen. Mork machen ihre Sache gut, aber es ist mehr ein schwelgen in der Erinnerung an alte Zeiten als der Versuch des Heraufbeschwrens der damaligen diabolischen Energie. Oder ist man als Hrer mittlerweile so abgestumpft?

Anhnger klassischer schwarzmetallischer Klnge knnen bedenkenlos zugreifen und werden das Werk sicher ins Herz schliessen. Mir persnlich fehlt irgendwas was mich beim Hren tief in meiner Seele packt und versucht ins Dunkle zu ziehen.
Gste sind auf dem Werk auch zugange, Dimmu Borgir`s Silenoz lieh zwei Songs seine Stimme und 1349s Seidemann hat noch Bassspuren hinzugefgt.


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Tracklist

1. Hedningens Spisse Brodder
2. Holdere Av Fortet
3. Forsteinet I Hat
4. Eremittens Dal
5. I Hornenes Bilde
6. Likflget
7. Et Rike I Nord
8. I Enden Av Tauet
9. Mrkets Alter
10. Gravl

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