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Albuminfo

hyban draco - storms of desolation
Band:
Hyban Draco
Album:
Storms of Desolation
Genre:
Black Metal
V-Datum:
Spielzeit:
54:00
Wertung:
7 / 10
Reviewdatum:
Autor:
Raven
ID:
1047
Views:
123

Review

Fr Fans des (experimentellen) Black Metals ist bereits im Mrz dieses Jahres neues Material erschienen. Ich setzte das Wort experimentell bewusst in Klammern, da sowohl bei Metal Archives, als auch beim Label das erschienene Werk als Black bzw. Melodic Black deklariert wurde. Warum ich damit nicht ganz einverstanden bin, werde ich noch erlutern. Doch hier schon mal vorweg: trotz genretechnischer Meinungsverschiedenheit von meiner Seite, haben Hyban Draco mit ihrer aktuellen Scheibe Storms Of Desolation musikalisch eine ordentliche Leistung abgeliefert.

Der Opener Rivers of Flesh startet mit einem Hauch von Doom im Intro, zieht danach mit thrashigen Riffs ordentlich das Tempo an, um anschlieend mit markanten Gitarreneinlagen den Black Metal in den Song zu holen. Allerdings haben mich die eingespielten, ruhigen Passagen immer wieder etwas aus dem Konzept gebracht, wirken sie fr mich doch fast etwas deplatziert.

Das knapp 60 Minuten lange Album hat so viel zu bieten, dass ich Stunden damit verbracht habe es zu erkunden. Und jetzt zur Erluterung meiner kleinen Genrekorrektur: man findet auf Storms Of Desolation (wie im Opener) nicht nur melodische und thrashige, sondern auch Death Metal lastige Parts. Nur der eigentliche Black Metal gert oftmals viel zu sehr in den Hintergrund.

A Long Path ist hierfr ein gutes Beispiel. Abgesehen von kleinen Passagen, wo man den Black Metal erahnen kann, wrde der Song auf einem Thrash Album weniger auffallen. Auch The Falling Madness kann mit seinen fetten, dunklen Riffs zeitweise eher auf einem Death Metal Album untergebracht werden. Und der Anfang von Nowhere Lights htte auf jeden Heavy Metal Album seinen Platz gefunden.

Dies alles sind keineswegs negative Kritikpunkte. Das Album macht echt Laune und ist dadurch sehr abwechslungsreich. Allerdings sollte man fr Storms Of Desolation definitiv fr experimentelle Musik offen sein, denn wer auf klassischen Black Metal steht, wird mit diesem Album nicht wirklich warm werden knnen.

Anspieltipp: Rivers of Flesh, The Falling Madness


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Tracklist


1. Rivers of Flesh
2. Dark Sides in Heaven
3. A Long Path
4. Mortal Remains
5. Flames of Times
6. The Falling Madness
7. Nowhere Lights
8. Temple of Doom

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