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Albuminfo

night viper - exterminator
Band:
Night Viper
Album:
Exterminator
Genre:
Metal
V-Datum:
Spielzeit:
42:15
Wertung:
7.5 / 10
Reviewdatum:
Autor:
Alucard
ID:
1044
Views:
334

Review

Eingeordnet unter Heavy Metal, Frau am Mikro, der Rest der Truppe schaut irgendwie "retro" aus: Da denkt jeder doch gleich an die dreihundertste Auflage vom ausgenudelten female-fronted Metal, am besten noch mit okkultem oder mystischen Touch. Ist aber nicht so...

Night Viper orientieren sich deutlich am klassischen Heavy Metal der Frhzeit, kombinieren das noch mit reinem Hardrock und leichten Anflgen von Thrashmetal. Diese energiegeladene Mischung ist dabei deutlich auf Sngerin Sofie Lee zugeschnitten, ihre Sangesleistung ist das tragende Element des Albums. Ich mchte jetzt die Leistung der restlichen Musiker nicht schmlern, deren Performance verleiht dem Material ordentlich Antriebskraft und hlt den Hrer ber die komplette Albumlnge bei Laune. Aber nchtern betrachtet ist es lupenreiner Hardrock/Heavy Metal der dem Genre jetzt nichts Neues hinzufgt. Klingt vielleicht negativer als es gemeint ist denn schlecht gemacht ist es nicht. Nur eben auch nicht so aussergewhnlich wenn ihr versteht was ich meine.

Deutlichstes Unterscheidungsmerkmal ist wie erwhnt der Gesang von Madame Lee, deren stimmliche Klangfrbung mich fters mal an Gossip`s Beth Ditto oder an La Roux Chefin Eleanor Elly Jackson denken lsst. Auf jeden Fall versteht sie es den Songs durch ihren Gesang einen eigenen Stempel aufzudrcken. Zudem weiss sie wann sie die Krallen ausfahren muss und wann etwas dezentere Melodik hilfreicher ist. Etwas ber den Rest hinaus ragen fr mich zwei Songs: "Summon the Dead" und "On the Run". Der Rest ist auch sehr gut anhrbar, aber die zwei Tracks gehen sofort ins Ohr und bleiben hngen.

Als gelungen wrde ich auch die Tatsache bezeichnen das sich ber den Songeinstieg Gedanken gemacht wurde, manche Songs haben sogar eigene kleine Intro`s. Als Beispiel sei "Never Win" mit seinem gnsehauterzeugenden Gitarrengezupfe genannt oder der akustische Anfang vom fast siebenmintigen "All that Remains".

Fazit: Energiereiche Mischung aus Hardrock und Heavy Metal und einer Frau am Mikro die das auch stimmlich sehr gut umsetzt.
Das Material gehrt auf die Konzertbhne und zndet in einer bierseeligen Menge mit Sicherheit noch strker als in den heimischen vier Wnden.

Anspieltip: Summon the Dead, On the Run


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Tracklist

1) No Escape
2) Summon The Dead
3) Never Win
4) Exterminator
5) On The Run
6) Ashes
7) Going Down
8) Lady Bad Luck
9) Revenge
10) All That Remains

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