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Albuminfo

pagan altar - the room of shadows
Band:
Pagan Altar
Album:
The Room of Shadows
Genre:
Doom Metal
V-Datum:
Spielzeit:
46:00
Wertung:
9 / 10
Reviewdatum:
Autor:
Alucard
ID:
1015
Views:
567

Review

Kurz die Eckdaten: Das Album wurde schon vor lngerer Zeit geschrieben ("originally written thirteen Years ago" laut Label), ist aber irgendwie nie richtig fertig geworden und erfuhr seine finale Bearbeitung erst nach dem Tod von Snger Terry Jones im Jahr 2015. Weitergehen wird es wohl mit Pagan Altar nicht mehr, somit ist "The Room of Shadows" nicht nur das letzte Album mit Terry als Snger sondern auch das letzte Pagan Altar Album berhaupt. Als Abschiedsvorstellung wollen die PA Mitglieder Diccon Harper, Alan Jones und Andy Green zusammen mit den Sessionmusikern Brendan Radigan (VocalsMagic Circle) und Andres Arango (BassCauchemar, Metalian) eine einzige finale Show als Time Lord im Rahmen der Verffentlichung von "The Room of Shadows" beim Wings of Metal Festival in Montreal am 9.September 2017 spielen.

Beim Album bekommt man genau das was man erwartet wenn man UK und DOOM liest. Kein Gejammer, kein unntiger Ballast, kein Zierrat, kein Blendwerk. Einfacher, sehr gut gemachter, kraftvoller Doom mit Tendenz zur reinen metallischen Lehre. Und auch leicht folkige Einflsse sind zu verzeichnen, wenn bei "The Room of Shadows" pltzlich Ian Anderson um die Ecke kme und seine Querflte bearbeitet, ja dann wrde das weder stren noch verwundern. Die Anfangsminuten vom darauffolgenden "The Ripper" wurden wahrscheinlich dazu erschaffen um Steine zu erweichen, anderns kann ich mir die hochdramatische Anklage inklusive dem grossartigen, mehrstimmigen Gesangspart nicht erklren.
Verdrogtes Hippiegeleier braucht man nicht zu befrchten, dazu steht das Material dem traditionellen Heavy Metal viel zu nahe.
Gitarrenfreunde kommen ebenfalls auf ihr Kosten, sowohl die Lead-als auch die Sologitarrenarbeit kann berzeugen. Die diversen Soloausflge fallen nicht strend auf da sie passend integriert sind und von jemandem gespielt werden der genau weiss was er da macht.
Eingebettet in ein klares Klangbild ohne bertreibungen ist "The Room of Shadows" ein Werk das jeder Doomhead im Schrank haben sollte. Echt schade das das strkste Album der Englnder auch ihr letztes ist. Besonders hervorzuheben ist nichts da jeder Song seine eigenen magischen Momente hat was dafr sorgt das er problemlos fr sich selber stehen kann, das Album aber trotzdem als Ganzes am besten wirkt.

The Room of Shadows erscheint auch als limitierte Vinylversion mit sieben Rucherstbchen dessen Duft die Band in den 1980er Jahren auf der Bhne verwendet hat.


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Tracklist

1. Rising of the Dead
2. Portrait of Dorian Gray
3. Danse Macabre
4. Dance of the Vampires
5. The Room of Shadows
6. The Ripper
7. After Forever

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