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Albuminfo

wintersun - the forest seasons
Band:
Wintersun
Album:
The Forest Seasons
Genre:
Pagan Metal
V-Datum:
Label:
Spielzeit:
54:00
Wertung:
8 / 10
Reviewdatum:
Autor:
Raven
ID:
1010
Views:
348

Review

Wintersun sind zurck! Nach einer fnfjhrigen Pause prsentieren uns die Finnen das langersehnte, dritte Album. Unter dem Motto The Forest Seasons soll der Langspieler die vier Jahreszeiten wiedergeben, weshalb uns diesmal auch nur vier Songs geboten werden. Meiner Meinung nach, ein uerst interessantes Konzept - bleibt abzuwarten wie es umgesetzt wurde.

Beginnen wir also mit dem Frhling: die ersten Blmchen strecken sich den warmen Sonnenstrahlen entgegen und frisches Grn bedeckt die Bume. Wirklich nichts fr mich - aber fr viele ist er ja nun mal eine der schnsten Jahreszeiten, weshalb ich von Awaken from the Dark Slumber (Spring), der den Opener dieses Albums bildet, genau eben jenes beschriebene Bild in meinem Kopf erwarte.
Auf das kurze, verspielte Intro folgt ein eher wuchtiger Einstieg in den gut 14 Minuten langen Song. Harte Riffs gepaart mit vertrumten Keyboard-Klngen begleiten uns durch den Frhling. Wie man es von Wintersun kennt, hat man auch hier wieder den angenehmen Wechsel zwischen Growls und cleanem Gesang; ruhigeren und schnelleren Parts. Der Song an sich ist zwar ganz gut gelungen - wirkt zeitweise aber etwas hektisch und unstrukturiert und konnte meinen Erwartungen leider nur anfnglich standhalten.

Kommen wir zum Sommer. Ebenfalls eine Jahreszeit mit der ich nicht viel anfangen kann - zu warm, zu sonnig, zu viele Menschen mit zu wenig Kleidung. Aber er hat ja auch seine schnen Seiten die The Forest That Weeps (Summer) wunderbar zum Ausdruck bringt. Im Gegensatz zum Frhling werden wir hier mit einem etwas einfhlsameren Start in das Stck eingefhrt. Der Song schickt uns, begleitet von wunderschnen cleanen Passagen, auf eine Reise ber grne Wiesen und weite Felder. Der gesamte Song ist einfach nur stimmig und besteht aus vorwiegend ruhigen Parts, teils unterbrochen von eingngigen Riffs.

"Eternal Darkness (Autumn)" lutet nun den Herbst ein und begrt uns mit frostigen Klngen und drckender Stimmung - also ganz nach meinem Geschmack. Hier wird das Ganze viel atmosphrischer, die Riffs haben deutlich mehr Klte, das Keyboard rckt etwas in den Hintergrund und den Drums werden ordentlich eingeheizt. Allerdings habe ich hier wieder das gleiche Problem, wie beim Opener zuvor. Der Song an sich hat einen tollen Aufbau und ist gut abgemischt, nur leider konnte er mich nicht durchgehend fesseln und es fehlt mir ein wenig an Wiedererkennungswert.

Jetzt sind wir also am Ende unserer vier Jahreszeiten Reise angelangt. "Loneliness (Winter) hat mich zum Schluss noch einmal wirklich berraschen knnen. Fast komplett in clean gesungen, mit einem eingngigem Refrain und wunderschnen Keyboard-Passagen hatte ich den gesamten Song ber Gnsehaut. Tiefgrndig mit einem Hauch von Melancholie, genauso stell ich mir einen finnischen Winter vor. Einfach groartig und fr mich ein echtes Highlight.

Auf The Forest Seasons hatte ich mich, als treuer Wintersun-Fan schon seit Monaten gefreut und wurde nicht enttuscht. Zwar konnten mich Spring und Autumn nicht vollkommen berzeugen, aber das machen die anderen beiden Songs dafr mehr als wieder gut. Ein absoluter Pflichtkauf fr jeden Fan und Freunden des Symphonic Melodic Death Metals.




Anspieltipp: The Forest That Weeps (Summer), Loneliness (Winter)


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Tracklist

1. Awaken from the Dark Slumber (Spring)
2. The Forest That Weeps (Summer)
3. Eternal Darkness (Autumn)
4. Loneliness (Winter)

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