Path of Death V
08.10.2016 Mainz
Pentagramm

Wound

WoundWOUND spielen eine coole Mischung aus crustigem Deathmetal mit starker schwedischer Schlagseite, gepaart mit thrashigen Einlagen und einer Prise Blackmetal. Die aus Wiesbaden in Hessen stammende Band Wound lässt sich nur schwer einer bestimmten Schublade zuweisen, was aber schon bei der Gründung im Jahr 2011 das selbstgesetzte Ziel von Wound war. Man fühlt sich zwar klar dem Deathmetal zugehörig, wollte sich aber nicht in einer Richtung limitieren sondern offen sein für weitere Einflüsse aus anderen Stilrichtungen. Schaut man sich die Bands an, welche Wound u.a. als Einflüsse nennen (Grave, Wolfpack, Desultory, Slayer, Bolt TWoundhrower), dann kann man schon daraus ableiten, dass der Sound eher vielschichtig klingt. Absolute Neulinge sind hier nicht am Werk, denn alle Bandmitglieder hatten bereits in anderen Bands einiges an Erfahrung gesammelt, welches Wound doch sehr zu Gute kommt.
Nach ein paar Rehearsels war man bereit das erste Demo einzuspielen. “Confess To Filth“ wurde in den HAUNTED STUDIOS aufgenommen und ganz in alter Tradition als MC im Juni über WEEDHUNTER REC. veröffentlicht. Das Demo schlug verdammt gut ein und war innerhalb weniger Wochen vergriffen. Es hagelte überall sehr gute Kritiken und man war voller Lob über den knorrigen, crustigen Deathmetalsound der Hessen. Bei dem Releasegig im Juni 2012 im Haus Mainusch in Mainz, mit Chapel of Disease und Misanthropic, waren wir natürlich auch vertreten und konnten uns hier bereits von den Live-Qualitäten von Wound überzeugen (Fotos). Die Band legte einen fesselnden Gig auf die Bretter und konnte sich an dem Abend sicherlich einige neue Fans erspielen. Das Demo “Confess To Filth“ wurde in der Oktoberausgabe des deutschen RockHard Magazins zum Demo des Monats gekürt, was für eine so junge Band wie Wound doch eine sehr beachtliche Leistung ist und einiges über die Qualitäten der Musiker aussagt. Wound wurden im Underground als Geheimtipp gehandelt und machten sich einen sehr guten Namen in der Szene. Im November hatten die Jungs die Ehre als Vorband von Asphyx im Koblenzer Florinsmarkt den Clubgig zu eröffnen und Wound machten auch hier eine richtig gute Figur. Man präsentierte sich tight und druckvoll und konnte die Fans im Florinsmarkt sichtlich begeistern, auch Martin van Drunen schüttelte doch des Öfteren seine Matte vor Begeisterung (Fotos). So etwas spricht sich herum und der Name Wound war mittlerweile in einigen Magazinen und Webseiten präsent.
Im Januar 2013 startete man die Aufnahmen für das Debütalbum “Inhale the Void“ erneut in dWound 2014en HAUNTED STUDIOS. Aber auch im Livesektor waren die Hessen gut unterwegs, Anfang Februar präsentierte man sich auf dem Siegen Death Attack neben Bands wie Warhammer, Sarx, Deserted Fear, Obscenity, Venenum, Revel in Flesh und Obscure Infinity. Im April konnte man einen Platz bei dem UNHOLY METAL MAYHEM in Oberhausen ergattern und mit Venenum, Alchemyst, Sulphur Aeon, Lifeless, Goat Torment, Abyssous und Betrayed die Bude rocken. Auch in Sachen Festivals konnten Wound punkten und durften auf dem Extremefest sowie dem Grind the Nazi Scum den Anwesenden musikalisch ordentlich in den Allerwertesten treten, außerdem wurde der Auftritt auf dem Party.San bestätigt.
Am 26.06.2013 war dann das Debütalbum fertig und erschien über FDA-Rekotz und als Vinyl über WEEHUNTER REC. Das Album schlug ein wie eine Bombe und die Metalpresse war hellauf begeistert. Auch das RockHard Magazin bewertete die Band hervorragend und brachte sogar ein größeres Interview in der Ausgabe 316, das Legacy Magazin machte es in Nr. 86 nach.. Unser Review zu dem krachenden, sehr gelungenen Debüt, könnt ihr hier... nachlesen.
Wound haben bereits auf der Demo alles richtig gemacht und führen diesen Weg konsequent und stets auf einem hohen Qualitätslevel angesiedelt, unbeirrt weiter.
Der Auftritt auf der Zeltbühne des Party.San, Open Air 2013 war dann das bis dato Highlight für die hessische Truppe. Das Zelt war sehr gut gefüllt und die Band spielte einWound 2014drucksvoll auf und wurde mächtig abgefeiert (Fotos/Bericht).
Kurz danach verließ Drummer Johannes Appel aus familiären Gründen die Band und wurde durch Robin Lexow ersetzt. Dieser fügte sich nahtlos in die Band ein und so ging es unvermindert weiter. Es folgten Live Gigs in Berlin, Wermelskirchen (Fotos/Bericht) und Wiesbaden.
Im September 2014 folgte die 7" Split "Souls Of Eternal Damnation" mit den deutschen old school Deathern Obscure Infinity.
In 2014 standen Gigs auf großen Events an, so hatte man im März zusammen mit TOXIC HOLOCAUST und EXHUMED die Bühne in Wiesbaden geteilt (Fotos/Bericht), im September folgte an gleicher Stelle ein Gig mit Entombed A.D. und Grave (Fotos). Man spielte auf dem Hanse Mosh in Bremen, zusammen mit Desaster im Turock, auf dem Raging Death Date, dem Nocturnus Fest und anderen. Ein besonderes Highlight war sicher der Gig beim Summer Breeze Festival. Im Sommer holte man mit Florian Friederichs (Ex-Obscure Infinity, Ex-Warcrown) einen zweiten Gitarristen in die Band. Dies erweitert die Möglichkeiten der Band und die Live-Auftritte kommen noch  druckvoller und variabler rüber.
Anfang 2015 begannen die Arbeiten für ein neues Album. Außerdem folgten weitere Gigs auf dem "Hunt you down" Tribute in Limburg (Fotos) und dem Pälzer Hell in Otterbach (Fotos/Bericht)..
Macht euch bereit für eine crustige Schwedenwalze, die mit mächtig Power in den Backen einen live derben Tanz aufführen! Ob Thrasher, Deather, Blackmetaller oder Punker, hier sollte jeder mal ein- oder zwei Augen und Ohren bei dem Auftritt von Wound riskieren. Ihr werdet es mit Sicherheit nicht bereuen.
Mitch aka Exorzist // Update: 04.2015  Pit aka UnDerTaker

 

Bisher erschienene Alben:

2012 - Confess To Filth / Demo / Tape
2013 - Inhale The Void / CD / LP (Review)
2014 - Souls Of Eternal Damnation / 7" Split mit Obscure Infinity

Bandmembers:
Alex Schulz - Bass
Robin Lexow - Schlagzeug
Søren Last - Gitarre
Florian Friederichs - Gitarre
Christian Schettler - Gesang
 

Style: Death Metal

Herkunft: Deutschland

Website: www.facebook.com/wound.deathmetal