Path of Death V
08.10.2016 Mainz
Pentagramm

SUFFOCATION

SuffocationBrutaler Todesblei stand schon von Anfang an ganz dick geschrieben auf der zerlöcherten Fahne welche die Band bis heute fest im Deathmetalsektor hochhält. Seit der Gründung 1990 gelten Suffocation als Mitbegründer des Brutal Death Metal. Die ersten brachialen Ergüsse der Band finden sich auf den 1991 erschienen Scheiben “Human Waste“ und “Effigy Of The Forgotten“. Jedoch sind die Scheiben dermaßen extrem in allen Belangen, Gesang, Geschwindigkeit und Sound, das nur absolute Noisefanatiker und Musikfreaks das ganze brachiale Ausmaß der Scheiben erkannten. Auf dem 1993 erschienenen Nachfolgealbum “Breeding The Spawn“ verpasste Scott Burns der Band erstmals einen angenehmen Sound, der die mittlerweile stark verbesserten Songs so richtig zur Geltung kommen ließ und der Band wesentlich mehr Beachtung im Underground bescherte. Mit dem Album “Pierced From Within“ schaffen Suffocation es dann auch, die letzten Kritiker von ihrem technischen Style der mit Brutalität gepaart ein richtiger Dampfhammer ist, zu überzeugen. Dank eines hervorragenden Sounds der wieder von Scott Burns gezaubert Suffocationwurde, sind die musikalischen Fähigkeiten der Band nicht mehr zu überhören. Suffocation schaffen damit endlich den Sprung in die amerikanische Oberliga des Deathmetalgenre. 1998 erscheint auf dem Mini-Label Vulture noch die EP “Despise The Sun“ jedoch ist die Scheibe fast nicht zu bekommen. Ärgerlich einerseits, weil es ein sehr ausgereiftes Album geworden ist und andererseits sich die Band kurz danach leider auflöste.
Anfang des Jahres 2002 brodelte die Gerüchteküche das sich Suffocation wieder reformieren würden, und tatsächlich wurde ein Traum für sehr viele Deathfreaks zur Wirklichkeit und Suffocation wurden von der gesamten Szene mit offenen Armen empfangen. Ohne neues Albummaterial kommen Suffocation auf einigen Festivals in den USA auf die Headlinerpositionen und werden total begeistert abgefeiert. Im April 2004 steht mit “Souls To Deny“ das Comeback-Album in den Läden, welches über Relapse Records veröffentlicht wird, und die New Yorker Todesblei-fetischisten um Frontsau Frank Mullen werden von der Presse fast einstimmig mit sehr guten Noten für ihr neuestes Werk bedacht. Nach über 400 Shows und unzähligen Touren in Amerika und Europa, unter anderem der legendäre Auftritt auf dem Party.San 2005 und dem Wacken Open Air, wo Suffocation rund 33000 Fans Live vor den Arsch treten, entern Suffocation erneut das Studio. Im Spätsommer 2006 gibt die Band bekannt das nächste Selbstbetitelte Machtwerk inSuffocation @ Party.San 2005 trockenen Tüchern zu haben, “Suffocation“ wird wieder über Relapse Records veröffentlicht und kann gleichermaßen Fans wie Kritiker zufrieden stellen. Etwas eingängiger ohne jedoch an Brutalität einzubüßen, hatten Suffocation ein Album wie aus einem Guss eingespielt und mit Bind Torture Kill konnten die New Yorker zudem noch eine absolut umwerfende Abrissbirne auf das Album packen. Nach weiteren unzähligen Gigs und Touren durch die ganze Welt konnten die Mannen in 2008 einen weltweiten Deal mit Nuclear Blast Records abschließen. Man begann gleich darauf an neuem Material für das Debutalbum auf dem neuen Label zu werkeln. In 2009 war es dann soweit und man enterte die Full Force Studios um erneut mit Joe Cincotta und Producer Zack Ohren das neue Album Blood Oath einzuspielen. Optisch veredelt wurde die Scheibe von Kultzeichner Jon Zig der bereits einigen Brutal Death Alben u.a. von Deeds of Flesh & Gorgasm seinen Stempel aufdrückte. Am Gesamtsound hatte sich zum Glück bei der New Yorker Vorzeigeband nichts geändert, derber Deathmetal ausgestattet mit allerlei technischen Raffinessen bilden wie seit jeher das Grundgerüst aller Alben. Mit abwechslungsreich gestalteten Songs konnte man mit dem neuen Outpunkt wieder voll punkten und sehr gute Kritiken für das neue Werk sammeln, ohne auch nur einen Schritt von der brutal ausgelegten Richtung abzuweichen. Relapse Records wollten wohl auch noch ein Stück vom Kuchen abhaben und veröffentlichten 2009 als Neuauflage den Livemitschnitt “The Close of a Chapter“ eines in 2005 aufgenommenen Gigs in Quebec/Kanada, welcher im Jahre 2006 schon einmal als Eigenproduktion veröffentlicht wurde.
In 2010 war die Band im Januar/Februar mit Devil Driver, Goatwhore & Thy Will Be Done als Headliner auf Nordamerikatour und im Mai u.a. mit Napalm Death in Südamerika, später nochmals in Nordamerika mit der "The Decibel Defiance Tour 2010" um auch dort so einige Hallen zum Einsturz zu bringen. Dazwischen kamen die Amis auch wieder nach Deutschland und spielten Gigs bei Festivals wie dem Deathfeast oder dem Party.San Open Air.
Wenn die New Yorker Legende des brutalen technischen Todesbleis die Bühne entert, dürfte wohl kaum ein Auge trocken bleiben. Das hier eine Band auf der Bühne steht die nicht mit technischen Kabinettstückchen geizt, sollte jedem Deathmetalfan bereits ein Begriff sein. Seid dabei wenn Frank Mullen wie eine angestochene Wildsau ins Mikrö röhrt und mit seinem unverwechselbaren Stil über die Bühne tobt. Hier gibt es High-Class Deathmetal at it’s best und der wird Köpfe rollen lassen soviel ist schon mal sicher !!! 
Mitch aka Exorzist // Stand: 05.2011

 

Bisher erschienene Alben:

1990 / Reincremation / Demo
1991 / Human Waste / EP / Relapse Records
1991 / Effigy Of The Forgotten / Roadrunner Records
1993 / Breeding The Spawn / Roadrunner Records
1994 / Live Death / Split / Restless Records
1995 / Pierced From Within / Roadrunner Records
1998 / Despise The Sun / EP / Vulture Records
2004 / Surgery of impalement / 7"-Single
2004 / Souls To Deny / Relapse Records
2006 / Suffocation / Relapse Records
2008 / The Best of Suffocation
2009 / The Close of a Chapter / Livealbum 2005 Kanada / Relapse Records
2009 / Blood Oath / Nuclear Blast

Bandmembers:
Frank Mullen - Gesang
Terrence Hobbs - Gitarre
Guy Marchais - Gitarre
Derek Boyer - Bass
Mike Smith - Schlagzeug
 

Style: Death Metal

Herkunft: USA

Website: www.suffocation.us                     www.myspace.com/suffocation