PANZERCHRIST

PanzerchristSchon mal von einem Panzer überrollt wurden? Nein? Dann wird es aber höchste Zeit, denn ihr habt dieses Jahr die Ehre, PANZERCHRIST in Aktion zu erleben. Als Michael Enevoldsen 1993 seine Band ILLDISPOSED verließ, stand eines für ihn fest: Musik mit mehr Eiern muss her. Nach ein paar mysteriösen Demoaufnahmen prügelte die dänische Panzerdivision 1996 ihr erstes Album „Six Seconds Kill“ ein. Damit haben die Herren eine Granate gezündet, die noch Jahre später Krater in der Death Metal Landschaft hinterließ. Nach gründlichem Besetzungswechsel entschlossen sich die Herren 1998 ihr zweites Album „Outpost Fort Europa“ auf die Massen los zu lassen, welches sofort die alten Wunden der Kritiker aufspringen und den Death Metal Heerscharen den Geifer aus dem Mund tropfen ließ. Während die „eierlosen Nutten“ von ILLDISPOED eher auf der groove-betonten PanzerchristSchiene rumdümpelten, schaltete der dänische Kriegsapparat einen Gang hoch und zerstörte nicht nur die europäische Soundlandschaft. Zur Jahrtausendwende ließen sie ihr wohl bedeutendstes Album vom Stapel: „Soul Collector“ erreichte ein neues Level an Härte und Aggressivität. Die Songtexte wurden komplett in Deutsch geschrieben und sorgten - im Zusammenhang mit ihrem Weltkriegsszenario - für einigen Aufruhr in der Szene. Ihr Machwerk ist natürlich unpolitisch und enthält keinerlei Anleihen an das dritte Reich: only good old Death to the bone!
Zu dieser Zeit wechselte Panzergeneral Enevoldsen vom Schlagzeug zur Gitarre und rekrutierte das erste, aussagekräftige LineUp der Band. Bo Summer (ILLDISPOSED) mit seinen hasserfüllten Vocals, Bassgöre Karina Bundgaard, die auch schon bei „Outpost Fort Europa“ dabei war, Michael Kopietz (FROZEN SUN) an der Gitarre und last but not least Reno Killerich, dessen Drumgewitter jeden Artillerieangriff erblassen lässt. Tod und Zerstörung steht bei diesem Killerkommando auf der Speisekarte. So ist es kaum verwunderlich, dass ihr viertes Album „Roomservice“ (2002) in die selbe Kerbe haut. Schneller, härter, rücksichtsloser. Als ob dich ein Panzer überrollt. Mit der neuen Besetzung kommt auch die Weiterentwicklung in schwärzere Gefilde zum Vorschein. Blackened Death Metal für die einen, brutaler Scheiß für die anderen – doch stets blieben die Dänen ihrem Kriegsimage treu. Reno Killerich verließ die Band vor den Aufnahmen zu ihrem nächsten Schlachtenepos „Battalion Beast“ (2006) und wurde durch Bent Bisballe Nyeng (DIE) ersetzt. Er blieb mit der Band eng in Kontakt und spielte als Sessionmusiker die Drumspuren für nachfolgende Werke ein. Nyeng konnte sich nicht lange in der Band halten und das undurchschaubare Besetzungskarussell drehte sich weiter. „Battalion Beast“ war bis zu diesem Jahr ihre letzte Aufnahme. Schwärzer als jemals zu vor prügelte sich das Biest durch zahlreiche Gehörgänge und machte alles nieder, was sich ihm in den Weg stellte. Doch PANZERCHRIST geben niemals klein bei und drängen wieder an die Font!
Ihr neues Werk „Regiment Ragnarok“ (2011) verspricht knochenzermalmende Growls, markerschütternde Screams, infernalisches Drumming und derbes Riffing. Blackened Death Metal ist Krieg! Und Kriegshandwerk will gelernt sein – Forever Panzer, PANZERCHRIST!
Eik aka Runes // Stand: 05.2011

 

Bisher erschienene Alben:

1996 / Six Seconds Kill
1999 / Outpost - Fort Europa
2000 / Soul Collector
2003 / Room Service
2006 / Battalion Beast
2007 / Bello / Compilation
2007 / Forever Panzer / EP
2008 / Himmelfahrtskommando / Compilation
2011 / Regiment Ragnarok

Bandmembers:
Panzergeneral - Bass
Magnus - Gesang
Rasmus Henriksen - Gitarre
Lasse Bak - Gitarre
Mads Lauridsen - Schlagzeug
 

Style: Blackened Death Metal

Herkunft: Dänemark

Website: www.myspace.com/panzerchristofficial