Path of Death V
08.10.2016 Mainz
Pentagramm

NEGURA BUNGET

Negura BungetNegură Bunget stehen für ehrlichen, atmosphärischen Black Metal aus Rumänien – und das seit 1995! Hupogrammos Disciple’s (Gesang, Gitarren, Keyboard) und Negru (Drums) gründeten die Band unter dem Namen „Wiccan Rede“ in Timişoara (Transsilvanien). Nach ihrer ersten Demo „From Transilvanian Forests“ änderte die Band ihren Namen in Negură Bunget, was soviel wie „nebliger Wald“ bedeutet, um. Ihren ersten Auftritt gaben sie im Juni 1995 auf einem kleinen Festival in Buzău, gefolgt von zahlreichen Konzerten in ganz Rumänien.
Ende 1996 wurde ihr Debütalbum „Zirnindu-sa“ über das neu gegründete rumänische Label Bestial Records veröffentlicht. Dem geneigten Hörer erwartet eine Portion „Pure Transilvanian Black Metal“, gepaart mit der tiefgreifenden, spirituellen Weltanschauung ihrer Ahnen. Im Dezember 1998 erschufen Negură Bunget ihr zweites Werk „Sala molksa“. Unterstützt wurden sie dabei von ihrem neuen Gitarristen/Bassisten Spurcatu. Vertont wurden vier komplexe, aggressive, aber dennoch atmosphärische Songs. Mit ihrem dritten Album „Măiastru Sfetnic“ (2000) setzten sich die spielfreudigen Rumänen einen Meilenstein. Sechs epische Tracks entführen euch in eine teuflische Welt voller rauer Klänge, Atmosphäre und Unsterblichkeit.
Nachdem Bestial Records dieses Machwerk veröffentlicht hatte, konnten sich Negură Bunget kaum vor Konzertanfragen Negura Bungetretten. So spielten sie in Belgrad (Serbien), Budapest (Ungarn) und in ihrer Landeshauptstadt Bukarest. Vampir (Keyboard) und Ursu (Bass) vervollständigten die Band auf ihren Konzerten. Das italienische Label code666 erkannte ihr Talent sofort und bot den Rumänen einen Vertrag für drei Alben an.
Im Juni 2002 gingen Negură Bunget in das Magic Sound Studio um ihr viertes Album „‘N Crugu Bradului“ aufzunehmen. Vier Songs als Symbol für die Jahreszeiten, ein Konzept transsilvanischer Spiritualität und Naturverbundenheit oder kurz: ein einzigartiges Stück Musik, jenseits jedes Kastendenkens im Black Metal. 2005 wurde die limitierte EP „Inarborat Kosmos“ veröffentlicht. Von Oktober bis November gingen die rumänischen Schwarzwurzler auf Europatour und begeisterten tausende Fans auf über 20 Gigs. Wenige Monate später, 2006, kam ihr fünftes Album „OM“ in die Läden. Ein Opus der durchgängig gute Kritiken einheimste und Negură Bunget weit über die Grenzen hinaus bekannt machte. Bis zum Herbst 2007 war die Band erneut auf Tour und überzeugte die Zuschauer mit ihren Live-Qualitäten. Darüber hinaus ließ das deutsche Label Lupus Lounge / Prophecy Production die Rumänen noch im selben Jahr einen Vertrag für Rereleases ihrer früheren Werke unterschreiben. Nach den Aufnahmen zu einer Live-DVD begab man sich wieder auf eine ausgiebige Tour. So standen auch Festivals wie das Wacken Open Air, Summerbreeze oder das Kaltenbach Open Air auf dem Plan.
Im Frühjahr 2009 verließen Sol Faur und Gründungsmitglied Hupogrammos die Band. Doch wer sollte nach diesem herben Verlust die Nachfolge antreten? Einen geeigneten Ersatz fand man in Corb (Gitarre, Gesang) und Spin (Gitarre). Auf dem MetalCamp, dem Brutal Assault Festival oder auch auf dem Hole in the Sky Festival konnten sich die Neuzugänge gleich beweisen. Während Negru nun die Band delegierte und weitere Mitstreiter verpflichtete, gründeten Hupogrammos und Sol Faur ihre eigene Band Dordeduh. Im März 2010 veröffentlichte Lupus Lounge / Prophecy Production „Măiestrit“, eine re-Interpretation ihres dritten Langeisens „Măiastru sfetnic“ - und somit das letzte Studiomaterial im alten LineUp.
Rund zwei Wochen später kam ihr aktuelles Machwerk „Vîrstele pămîntului“(Ages of the Land/ Earth) in die Läden. Ein Album über die Abgeschiedenheit und Wildnis der Berge. Negură Bunget verbinden ihren Black Metal mit landestypischer Folklore, Spiritualität und mentaler Stärke. Und das macht sie so beliebt. Es folgte die „Spirit of the Land“ Europatour, bei der auf über 50 Konzerten das neue Material präsentiert wurde. Doch hielt das neue LineUp nicht lange: Corb und Spin verabschiedeten sich wieder. Dafür wurden Urzit und Fulmineos in die Familie aufgenommen.
Eik aka Runes // Stand: 05.2011

 

Bisher erschienene Alben:

1995 / From Transilvanian Forest / Demo
1998 / Zîrnindu-să
1998 / Sala molksa / MCD
2000/ Măiastru sfetnic
2003 / ‘N crugu bradului
2005 / Inarborat Kosmos / EP
2006 / OM
2010 / Măiestrit
2010 / Vîrstele pămîntului

Bandmembers:
Ageru Pămîntului - Gesang / Percussions / Xylophone / Pipes
Urzit- Gitarre
Fulmineos - Gitarre / Gesang
Gădineţ - Bass / Panpipe / Gesang
Inia Dinia - Keyboards / Gesang
Negru - Schlagzeug / Percussions
 

Style: Black Metal

Herkunft: Rumänien

Website: www.negurabunget.com                                           www.myspace.com/negurabunget