Path of Death V
08.10.2016 Mainz
Pentagramm

LAY DOWN ROTTEN

Lay Down RottenDie Deutschen LAY DOWN ROTTEN bieten schon seit 2000 genialen Death Metal, verbinden Old School Schwedentod mit modernen Elementen, prügeln mit Doublebassgewitter und genialen Moshparts auf die Deathfraktion ein und sind technisch über jeden Zweifel erhaben.
LAY DOWN ROTTEN wurde 1999 als Soloprojekt von Gitarrist und Sänger Daniel Jakobi gegründet. Mitte 2000 stießen dann Drummer Timo Claas, Bassist Johannes Pitz und Gitarrist Daniel "Mini" Benner dazu und so wurde aus dem Soloprojekt eine richtige Death Metal Band. Bereits im November hatte man die erste Demo-CD "Colder As Cold“ mit 4 Songs fertig. Ende 2001 folgte die zweite Demo CD "Way Of Weakness", die abermals in Eigenregie produziert wurde. Hier taucht auch der spätere 2. Sänger Jost Kleinert, damals noch Sänger bei der Band SARX, zum ersten mal auf und sang zwei Songs für die Demo ein. Aus beruflichen Gründen verließ Johannes Pitz im September 2001 die Band und Uwe Kilian übernahm den Bass. Die beiden Demos und die Konzerte mit Bands wie Reaper, Burden Of Grief, Fall Of Serenity machten Eindruck auf die Szene und es wurde nach mehr verlangt.
Lay Down Rotten @ Party.San 2007So wurde dann im April 2003 das Debut Album "Paralyzed By Fear" im Dessert Inn Studio aufgenommen und die Metalwelt horchte auf und es gab viele positive Resonanzen. Ende 2003 entschied man sich dazu mit dem oben erwähnten Jost Kleinert einen zweiten Sänger in die Band zu holen. Das zweite Album "Cold Constructed" wurde im Juli 2004 erneut im Desert Inn Studio eingespielt. Wieder ein Stück brutalen Death Metals, Texten die in der Regel von den Abarten der Menschheit wie Krieg, Todesstrafe, Sadismus usw. handeln, und mit professionell gestalteten Cover brachte das Album LAY DOWN ROTTEN die verdiente Aufmerksamkeit der Fans sowie der Presse. Als große Fans der Schwedischen Band EDGE OF SANITY wurde als Tribut eine Coverversion von "Darkday" auf das Album gepackt.
Nach vielen Konzerten und Promo-Arbeit begab man sich Ende 2005 erneut in das Dessert Inn Studio um das nächste Knalleralbum "Breeding Insanity" einzuprügeln. Diesmal mit einer limitierten Doppel-CD Variante, kam hier wieder ein Meisterstück melodischen Death Metals von den Herbornern. Ausgestattet mit fettem Sound, einer hammergeilen Doublebass, Killerriffs am Fließband, vorwiegend tiefe Growls von Sänger Jost Kleinert die gelegentlich mit aggressivem Gekeife durchsetzt sind, Moshparts und Doublebass Attacken en Masse irgendwie wunderbar Old School und trotzdem mit modernen Elementen gespickt. Die Mucke ist für Live Gigs wie gemacht, Wie beim Hardcore üblich setzen LAY DOWN ROTTEN bei ihrem Death Metal gerne Breaks die ein ums andere mal die Mosh- und Bangparts einleiten und die Meute zum kochen bringen. Songs wie "Within The Veil - The Antidode", "Through Purple Woods And Ashen Plains" oder "Pulling The Trigger" montieren dir die Rübe ab, hier gibt's Futter für die Nackenmuskeln. Die Presse war sich einig dass dieses Album ein geiles Stück Death Metal aus Deutschen Landen ist. Unverständlich dass erst Anfang 2007 ein großes Label auf die Band aufmerksam wurde und LAY DOWN ROTTEN aus dem Underground herausholte. Man unterzeichnete einen Vertrag mit Metal Blade Records, einem der renommiertesten Labels der Metalwelt. Ich bin mir sicher dass die Hessen sich darauf einige ihrer geliebten Äppler hinter die Binde gegossen haben. Bei den Arbeiten zum Album "Reconquering The Pit" stellte Gitarrist Daniel Brenner fest, dass ihm die musikalische Ausrichtung der Band nicht mehr zusagte und verließ im Juni 2007 die Band als Freund. Mit Nils Förster stand schon ein neuer Mann für den Posten an der Lead-Gitarre bereit. Nils war in der Vergangenheit bereits schon an der Studioarbeit für das "Breeding Insanity" Album beteiligt und Live schon mal als Ersatzmann eingesprungen.
Lay Down Rotten @ Atak 2010Für das Auftritt beim Party.San Open Air Festival haben wir denn auch eine deutliche Anwesenheitspflicht im Handout ausgesprochen, und so kam es dass die Jungs das wohl größte Publikum eines Openers beim Party.San hatten. LAY DOWN ROTTEN konnten mit ihrer Musik und der Spielfreude die Massen überzeugen und wurden zu der frühen Stunde bereits abgefeiert. (Bericht, Fotos)
Ende 2007 kam dann das Album "Reconquering The Pit" und heimste abermals mächtig gute Kritiken der Metalpresse ein. Es folgten zwei Touren mit Hatesphere und Dismember, sowie mit Neaera und Legion of the Damned.
Der nächste Output folgte 2009 unter dem Namen “Gospel Of The Wretched”. Aufgenommen im Desert Inn Studio und von Dan Swanö soundtechnisch veredelt, kamen Genregrößen wie Martin van Drunen (Hail Of Bullets, Asphyx), Marc Grewe (Morgoth) und Swanö selbst, um als Gastsänger auf dem Album aufzutreten Die Presse vergab Bestnoten und lobte den nunmehr erkennbar eigenen Stil von LDR. Wieder wurde das Album auf zahlreichen Festivals präsentiert und mit Disbelief eine erfolgreiche Tour gespielt.
2010 klingelte das Telefon und der Booker von Bolt Thrower war am anderen Ende und fragte an ob man nicht mit BT den legendären Club Atak in Enschede rocken will. So kam es dann, dass man zusammen mit Benediction und Grindpad die Menge für diesen Gig anheizen durfte (Bericht, Fotos).  
Im Frühjahr 2011 kam ein herber Schlag für die Fangemeinde, denn Gitarrist Daniel Jakobi verließ die Band, da er aufgruLay Down Rotten 2014nd seines Jobs und anderer Musikprojekten nicht mehr genügend Zeit für die Band aufbringen konnte. Überraschend schnell wurde mit Daniel “Kensington” Seifert, ein alter Freund der Band, ein Ersatz gefunden.
Mit vielen neuen Ideen enterte man wieder das bekannte Desert-Inn Studio und im Februar 2012 folgte mit "Mask of Malice" das nächste Album der Hessen. Für das Artwork konnte man den bekannten Künstler Toshihiro Egawa gewinnen. Die Kritiken der Metalpresse waren gut, dennoch konnte das sechste Album der Band nicht die Klasse der beiden letzten Scheiben erreichen. Auch vermissten viele der Fans die gewohnten zweistimmigen Vocals bei LDR. Wieder packte man die Koffer und ging auf Tour. Zuerst die "European Torture Tour" mit Cannibal Corpse und  Aborted, später folgte die Coming Death Tour und auch mit der Legende Morgoth durfte man zwei mal die Bühne teilen.
Im Jahr 2013 hatten LDR ihren Labeldeal mit Metal Blade Records erfüllt und suchten sich mit dem jungen, aufstrebendem Apostasy Records ein neues Label. Und das nächste Album sollte nicht lange auf sich warten lassen, denn erneut begab man sich für Aufnahmen in das Desert-Inn Studio und verpflichtete auch wieder Toshihiro Egawa für das Artwork.
So war es dann im Januar 2014 soweit und "Deathspell Catharsis" erblickte das Licht der Welt. Mit fast 50 Minuten Spielzeit ist das Album die längste Scheibe die LDR bisher aufgenommen hat. Mit "Deathspell Catharsis" wird wieder typischer Death Metal der Marke LDR serviert. Man bleibt seiner Marschrichtung treu und kann die Fans überzeugen.
Im Mai folgte dann eine Tour mit der wieder auferstandenen Legende Massacre. 
Nimm BOLT THROWER, KATAKLYSM, GOD DETHRONED und AMON AMARTH rühre alles kräftig durch und es kommt LAY DOWN ROTTEN heraus, derber Death mit einer Prise Melodic - genau das was ein Bangerherz begehrt.
Pit aka UnDerTaker // Stand: 05.2014

 

Bisher erschienene Alben:

2000 / Colder As Cold / Demo
2001 / Way Of Weakness / Demo
2003 / Paralyzed By Fear
2004 / Cold Constructed
2005 / Breeding Insanity  (Review)

2007 / Reconquering The Pit / Metal Blade
2009 / Gospel of the Wretched
2012 / Mask of Malice
2014 / Deathspell Catharsis (Review)

Bandmembers:
Jost Kleinert - Gesang
Daniel „Kensington“ Seifert - Gitarre
Nils Förster - Gitarre
Uwe Kilian - Bass
Timo Claas - Schlagzeug
 

Style: Death Metal

Herkunft: Deutschland

Website: www.laydownrotten.com                     www.facebook.com/laydownrotten