Path of Death V
08.10.2016 Mainz
Pentagramm

Alchemyst

KorpiklaaniKorpiklaani wurde 2003 von Jonne Järvelä gegründet. Jonne war bis dato Mitglied der Band Shaman , die auch Folk-Elemente mit Metalsound verband. Shaman brachten von 1993 bis 2003 zwei Alben (Idja, 1999 und Shamániac, 2003) heraus, bei denen die Sprache und Kultur der Samen (Ureinwohner des nördlichen Skandinaviens) im Vordergrund stand. Da Jonne die Musikausrichtung neu gestalten wollte und es auch schon eine brasilianische Band mit dem gleichen Namen gab, vereinigte er neue Musiker zum "Clan des Waldes" (dt. für Korpiklaani). Um den finnischen Folksound zu verstärken, holte er Jaakko Lemmetty, auch bekannt als Hittavainen (Finnischer Hasengott) aus seinem Bau. Hittavainen spielt in vielen Folkbands und beherrscht mehrere folkloristische Instrumente und gibt so dem Sound seine besondere Note. Auch Drummer Matson (Matti Johansson) spielt in diversen Folkformationen, dieser brachte dann auch gleich noch seine Kumpels Arto Tissari , der Korpiklaani am Bass unterstützen sollte, und Toni "Honka" Honkanen als zweiten Klampfenmann neben Jonne mit, der wiederum einen Folk-erfahrenen Percussionisten namens Ali Määttä kannte, womit das Line Up vorerst vollständig sein sollte. Das erste Album "Spirit of the Forest" (2003) weist dann auch sehr starke Humppa-Elemente auf, was bei der Besetzung natürlich keine große Überraschung war. Im Gegensatz zu den Shaman-Alben sind die Texte in Englisch oder Finnisch geschrieben und die Songs sind inspiriert von finnischen Volkslieder oder sogar "metalisierte" Folk-Coverversionen. Der Humppa-Sound kombiniert mit mystischen Klängen und einer Prise Heavy Metal kam gut an, so wurde im Folgejahr das nächste Album anvisiert. Zur Unterstützung von Jonne und Korpiklaani 2012Honka schloss sich Anfang 2004 Kalle "Cane" Sarvijävi dem "Wald-Clan" an und im Spätjahr 2004, während der Aufnahmen zu "Voice of Wilderness", verpflichteten die "Yokels" ("Die, die tief in den Wäldern leben") noch Juho Kauppinen, der mit dem Akkordeon die Folk-Atmosphäre noch weiter verstärken sollte. Nach dem Erscheinen des zweiten Langeisens Anfang 2005, muss zunächst Arto die Band verlassen, um seinen Wehrdienst zu leisten, und da er auch danach neue Wege gehen will, wird Jarkko Aaltonen als neuer Bassist vorgestellt. Auch Honka und Ali kehren der Band wegen persönlicher Gründe den Rücken, ohne Ersatz, aber auch ohne Soundeinbußen, ging es dann nach einem mit vielen Live-Auftritten erfolgreichen Jahr wieder ins Studio, um "Tales along this road" einzuspielen. Hier drehten die verrückten Finnen dann etwas an der Tempo-Schraube und herausgekommen ist ein weiteres Meisterwerk finnischen Humppa-/Folk-Metals. Im Gegensatz zu Finntroll, die ihren Folksound eher mit Black Metal würzen, verwenden Korpiklaani eher Heavy oder Thrash Riffs und vor allem nutzen sie keine Keyboard-Sounds, alle Klänge kommen von "echten" Instrumenten, wobei sie aus soundtechnischen Gründen live neben den "Standard – Instrumenten" nur Akkordeon und Violine mitbringen.
Dass die Jungs sehr gerne live spielen, betonen sie immer wieder, auch die stattliche Zahl von mehr als 30 Gigs in 2005 und weit über 50 (!) in 2006 sprechen da eine klare Sprache, auch für 2007 wurden fast 30 Auftritte gespielt.
Nach ihrem vierten Studio Album 2007 "Travaskanto", was soviel wie "Hartziger Baumstumpf" heißt, legten die saufwütigen Finnen mit ihrer alt bekannten Tanz und Trink animierten Musik weitere Meilensteine. In Verbindung mit diesem Album erschien ihre erste "Limited Edition" DVD der auch ihren Auftritt auf dem Wacken Open Air 2006 beinhaltete.
Im folgenden Jahr folgte ein Labelwechsel von Napalm Records zu Nuclear Blast Records und man brachte die Single "Keep on Galopping" auf den Markt. Kurz danach folgte die Full Lenght "Korven Kuningas" und man ging mit dem "Paganfest" auf Europatour  mit Moonsorrow und Ensiferum.
Nach der Veröffentlichung von "Karkelo" 2009 kam ihr sechstes Album "Ukon Wacka" in neuer Besetzung zum Vorschein. Da Jaacko "Hittariainen" Lemmetty wegen gesundheitlichen Problem die Band verließ. Als Ersatz stieg Teema Eurole kurzfristig ein Im Februar 2012 gaben Korpiklaani bekannt dass nun ein neuer Violinist namens Tuomas Rounakarie sie nun auf ihrem Weg begleiten würde.
Mit Herausgabe von "Manala" ihrem neusten Studio Album, dass auf Platz 47. der deutschen Charts landete, veränderte sich auch wieder ihre Besetzung. Nachdem der Akkordionist Juho Kauppinen seinen Ausstieg aus der Band in einem Sozialen Netzwerk bekannt gab, Ersatz wurde in Sami Perttula gefunden. Das neueste Werk, dass sich mit der Unterwelt im finnischen Nationalepos beschäftigt, nimmt ihre Hörer mit Songs die sowohl fröhliche Tanznummern, Mitgröhlparts und mystischen Klängen beinhalten mit in ihre Welt. Mann darf auf ihre live Präsentation sehr gespannt sein.
Steven aka RedDevil // Update Marc - Stand: 07.2013

 

Bisher erschienene Alben:

1999 / Idja / (Shaman)
2002 / Shamániac / (Shaman)
2003 / Spirit of the forest / Napalm Records
2005 / Voice of wilderness / Napalm Records
2006 / Tales along this road / Napalm Records
2007 / Tervaskanto / Napalm Records
2008 / Korven Kuningas / Nuclear Blast
2009 / Karkelo / Nuclear Blast
2011 / Ukon wacka / Nuclear Blast
2012 / Manala / Nuclear Blast

Bandmembers:
Jonne Järvelä -: Gesang, Gitarre
Tuomas Rounakari - Violine
Jarkko Aaltonen - Bass
Kalle Savijärvi - Gitarre
Sami Perttula - Akkordion
Matti Johansson - Schlagzeug
 

Style: Folk Metal

Herkunft: Finnland

Website: www.korpiklaani.com