HAEMORRHAGE

HaemorrhageIm Jahre 1990 versuchten sich 2 Kumpels an Bass (Jose) und Gitarre (Luisma) und zusammen mit einem Drummer (Emilio) gründeten sie die Gore Grind - Kapelle "Devourment", Hauptthema der Songs waren möglichst blutige Operationen, den Part am Mikro übernahm zunächst Jose. Doch es wollte sich kein richtiger Erfolg einstellen, weshalb Emilio der Band wieder den Rücken kehrte und die beiden verbliebenen das Projekt auch erstmal ruhen ließen. 1992 beschlossen die beiden, die inzwischen in anderen Bands spielten, es noch mal zu probieren und mit Jose an den Drums, Luisma an der 6-String und Mikro wurde im Herbst die Demo "Grotesque Embryopathology" Haemorrhage @ Party.San 2004eingespielt. Allerdings war der Sound so übel, dass das Werk nie veröffentlicht wurde. Im folgenden Jahr versuchten die zwei dann, aus ihrem Projekt, das inzwischen "Haemorrhage" (med. für Blutung) getauft wurde, eine richtige Band zu formen. Erster Neuzugang war Lugubrious, der sich spontan anschloss, obwohl er die Demo gehört hatte. Kurze Zeit später wurde dann noch Ramon für den Bass angeheuert und das erste Line Up war komplett.
Mit frischem Wind im Rücken wurde 1994 ein neues Promo-Tape in einem professionellen Studio aufgenommen und an Morbid Records geschickt. Die Mühen sollten sich lohnen, denn den Leuten von Morbid gefiel so gut, was sie da hörten, dass sie den durchgeknallten Spaniern sofort einen Deal über eine Split und ein eigenes Full-Length-Album anboten. Zwischenzeitlich musste Ramon krankheitsbedingt pausieren, für ihn sprang Ana am 4-String ein. Und sie machte ihren Job so gut, dass ihr nach der Wiedergenesung von Ramon die zweite Gitarre in die Hand gedrückt wurde. Die Split-EP "Obnoxious/ Thy Horned God" mit Christ Denied (mit Dave Rotten von Avulsed) erschien in 1994, das Debütalbum "Emetic Cult" nur ein Jahr später, das war das erste Death/ Grind-Album einer spanischen Band, das bei einem ausländischen Label erschien. Das Album wurde ein voller Erfolg, allerdings musste kurz darauf Jose aus persönlichen Gründen die Drumsticks beiseite legen, aber mit Rojas war schnellHaemorrhage :: Party.San 2007 würdiger Ersatz gefunden. Nach nur drei Monaten “im Amt“ war er bereits soweit, für das nächste Album die Felle zu gerben. Nach den Aufnahmen ging es dann auf die erste Europa-Tournee mit allein 14 Gigs in Deutschland und nach dem Release von “Grume“ im Frühjahr 1997 ging es gleich noch mal auf Tour. Nach diversen Splits nahmen HAEMORRHAGE 1998 eine neue Demo auf, die dann im Laufe des Jahres unter dem Namen “Anatomical Inferno“ als Album erschien. Das Album “Scalpel, Scissors and Other Forensic Instruments“ wurde 2000 als Compilation von Compremesis Records veröffentlich, die sich die Rechte an diversen Demo- und Promo-Tapes gesichert hatte. Im gleichen Jahr erschien neben einer 4er Split mit Embolism, Suffocate und Obliterate die MCD “Loathesongs“, die eine Huldigung an Größen der „extreme musick“ mit Coversong u.a. von Carcass, Entombed, aber auch Suicidal Tendencies oder Cryptic Slaughter.
Nach dem Live-Album "Live in the Morgue", das zum 10jährigen Jubiläum der Band im Madrider Silicona Rock Club aufgenommen und als Split mit Depression 2001 veröffentlicht wurde, kam 2002 der nächste Long Player "Morgue Sweet Home" auf den Markt. Um die Zeit bis zum nächsten Album zu verkürzen, wurden wieder Haemorrhage @ Party.San 2004einige Splits eingespielt und Anfang 2004 die erste Live-DVD mit Mitschnitten von diversen Konzerten aus den Jahren 1996-2002, dabei auch der 2002er Auftritt auf dem WFF-Festival.
Wir durften die blutrünstigen Spanier zuerst live auf dem Party.San 2004 erleben. (Bericht, Fotos - unsere Fotos findet ihr übrigens auch auf der Haemorrhage Website) Dass es ihnen trotz Sonnenschein viel Spaß gemacht hat, bewies Lugubrious immer wieder, unter anderem mit "Thank you Party.San, fuck the sun!". Auch das angedeutete Gedärme-aus-dem-Torso-Schaufeln oder das hantieren mit dem Kunst-Hirn sind uns noch immer in bester Erinnerung.
Mit ihrem neuen Album "Apology for Pathology" im Gepäck wurden die 5 Spanier im Jahr 2007 abermals zum Party.San eingeladen und haben den Anwesenden mächtig das Hirn durchgeballert und wieder mit ihrer Kunstblut getränkten Show mächtig Spaß gemacht (Bericht, Fotos). Im September 2007 wurde das Album "Apology for Pathology" in Deutschland auf den Index gesetzt, weshalb die  Grinder mächtig angepisst waren.
Im Sommer 2007 wurde "The Kill Sessions" veröffentlicht, zehn von den Fans ausgewählte Songs, live eingespielt und im größten Studio von Madrid abgemischt, da gibt’s wieder kräftig auf die Ohren, für Fans ein absolutes Must-Have!
Steven aka RedDevil    (update von UnDerTaker)
 


Titel: Midnight Mortician  Album: Morgue Sweet Home, 2003
Style: Grindcore Metal

 

Bisher erschienene Alben:

1992 / Grotesque embryopathology (Demo)
1995 / Scalpel, Scissors and Other Forensic Instruments (Promo)
1995 / Emetic Cult / Morbid Records
1997 / Grume / Morbid Records
1998 / Anatomical Inferno (Promo)
1998 / Anatomical Inferno / Morbid Records
2000 / Loathesongs (EP)
2000 / Scalpel, Scissors and Other Forensic Instruments / Compremesis Records
2002 / Morgue Sweet Home / Morbid Records
2004 / Vision From The Morgue (DVD)
2006 / Apology for Pathology / Morbid Records
2007 / The Kill Sessions / Emetic Records
dazu jede Menge Split-Alben

Bandmembers:
Lugubrious - Gesang
Luisma - Gitarre + Back Vocals
Ana - Gitarre
Ramon - Bass
Rojas - Schlagzeug
 

Herkunft: Spanien

Website: www.haemorrhage.es