Exhumed

ExhumedGegründet wurde Exhumed bereits 1991 und nahmen in den folgenden Jahren einiges an Demo-Material auf, auch einige Splits, u.a. mit den durchgeknallten Spaniern von Haemorrhage, wurden veröffentlicht.
Aber erst 7 Jahre und einige Line-Up-Wechsel später kam das erste Langeisen der Kalifornier auf den Markt. Musikalisch waren Matt Harvey (voc, gui), das einzige bis heute übrige Gründungsmitglied, und seine Mannen eher im Goregrind unterwegs, das Album trug auch den passenden Namen „Gore Metal“, wobei auch Exhumeddort schon ein leichter Death-Einfluss erkennbar war. Das damalige Line-Up mit Col Jones (drums), Ross Sewage (bass, voc) und Mike Beams (gui) hatte ebenfalls nicht lange Bestand, auf dem zweiten Album „Slaughtercult“ ist Ross schon nicht mehr am Start. Von der Band selbst als „back to the basics“ bezeichnet, geht es musikalisch zurück zum reinen, schnellen, brutalen Goregrind. Mit diesem Album im Gepäck geht es für Exhumed auch erstmals über den großen Teich, unter anderem spielten sie 2001 in Wacken.
Um das nächste Schlachtfest „Anatomy is Destiniy“ auf CD zu bannen wurde dann Bud Burke für den 4-String und als Gurgelmeister engagiert. Danach verließen dann Col Jones und Bud die Band, und damit ging das Kapitel dem Ende zu. Ws wurden zwar noch eine Compilation der frühen Werke „Platters of Splatter“ (2004) und ein Cover-Album „Garbage Daze Re-Regurgigated“ (2005) auf den Markt geworfen, danach wurde es aber erstmal ruhig um Exhumed.
Es gab zwar noch hin und wieder eine Split, ansonsten war von der Band nichts mehr zu hören, bis 2010 verkündet wurde, dass Exhumed wieder da sind und ein neues Album aufnehmen wollen. Auf Myspace kann sich der geneigte Hörer schon mal den Track „As Hammer To Anvil“ vom voraussichtlich im Juli 2011 erscheinenden Album „All Guts, No Glory“ reinziehen.
Goregrind mit etwas Death und Thrash gemixt, dazu nettes Riffing und ordentliches Gegurgel machen Lust auf mehr. Wundert euch nicht, wenn nach Exhumed nichts außer Blut und Därmen übrig ist, hier wird gegrunzt, gequiekt, geschreddert und geballert was das Zeug hält.
Steven aka RedDevil // Stand: 05.2011

 

Bisher erschienene Alben:

1998 / Gore Metal / Relapse Records
2001 / Slaughtercult / Relapse Records
2003 / Anatomy Is Destiny / Relapse Records
2011 / All Guts, No Glory / Relapse Records

Bisher erschienene Demos/EP's/Split’s:
1992 / Excreting Innards (Demo)
1992 / Dissecting the Caseated Omentum (Demo)
1992 / untitled (Demo)
1992 / Goregasm (Demo)
1993 / Excreting Innards (EP)
1993 / Cadaveric Splatter Platter (Demo)
1993 / Grotesque Putrefied Brains (Demo)
1994 / Horrific Expulsions of Gore (Demo)
1995 / Live Tape mit Haemorrhage (Split)
1996 / Blood and Alcohol mit Pale Existence (Split-EP)
1996 / In the Name of Gore mit Hemdale (Split-CD)
1997 / Chords Of Chaos (EP)
1997 / Instruments Of Hell mit No Comply (Split-EP)
1997 / Indignities to the Dead (Split-EP) mit P.A.M. (Split-EP)
1998 / Tales of the Exhumed (Split-EP) mit Retaliation (Split-EP)
1998 / Totally fucking dead/Sterility mit Nyctophobic (Split-EP)
2000 / Recordings 2000 mit Sanitys Dawn (Split-EP)
2001 Exhumed/ „Gadget“ (Split-EP)
2003 Deceased in the East/Extirpated Live Emanations mit Aborted (Split-EP)
2005 Garbage Daze Re-Regurgitated (Coveralbum)
2006 Something Sickened This Way Comes/To Clone And To Enforce (Split-EP)

Bandmembers:
Matt Harvey - Gesang, Gitarre
Leon DelMuerte - Gesang, Bass
Wes Caley - Gitarre
Danny Walker - Schlagzeug
 

Style: Goregrind

Herkunft: USA

Website: www.myspace.com/exhumed