CLITEATER

CliteaterDie Knochenbrecher-Riff´s der Holländer bringen jedes tote Fleisch wieder zum Leben. Das Material gleicht einem musikalischen Schlachthof, das brutale Gehämmere, dieses Gegrunze und geile Gequieke, man könnte meinen es würden 100 Schweine abgeschlachtet werden. Ah, ich habe vergessen zu erwähnen welche CD ich gerade höre, es ist "Eat Clit Or Die", herausgebracht von Restrain Records Anfang 2005. Endlich mal wieder ein richtig geiles Hackfleischgemetzel für den CD-Player, ein absolut geiles flottes Drauflosgerotze. Die Band wirft zwischendurch immer wieder feine Groove-Partien ein, bei denen der Bass dann eine noch dominantere Rolle einnimmt. Dieses Material fordert jede Anlage.
Oh,oh,oh, ich schweife vom eigentlichen Thema ab. Ich sollte eigentlich die Biographie von CLITEATER schreiben und nicht nur über diese geile CD und meine brachialen Gefühle, wenn ich diese CD höre.
Na gut dann fangen wir mal an:
Im Jahr 2002 überlegten sich zwei Helden, Ivan und Vedran (2 Mitglieder der Brutal-Death/Grind Band Grobar) ein gemeinsames Projekt zu starten. Mit keiner konkreten Vorstellung begannen sie zu proben und Stück für Stück wuchs ihr Projekt. Später stieß dann noch Sänger Joost von Inhume zu den zwei Helden hinzu.
Dieses dreier Pack ballerte ein Demo zusammen mit 11 brutal geilen Songs. Verdammt ich muss schon wieder abschweifen, schaue mir gerade das Video zum Song "Cock and Love" vom Album "Eat Clit Or Die" an. Cliteater 2008Das müsst ihr gesehen haben, so ein derbes Blutgemetzel. Das Video geht musikalisch gleich richtig in die Vollen und man denkt es geht so weiter, man meint es gibt keine Steigerungsmöglichkeit mehr, doch in den letzten Sekunden gibt es noch mal richtig eins in die Fresse, dass Blut spritzt und die Chica´s tanzen dazu. Das bringt das Blut eines jeden Grindcore-Fans in Wallung. Bildet euch selbst euer Urteil, unter www.Cliteater.com könnt ihr euch selbst das Teil reinziehen.
Im Sommer 2002 stieß der Drummer Maurice (von Fleshbrigade) noch zur Band hinzu. Endlich konnten sie ihren dreckigen Sound und das geile Gemetzel den Leuten auch live präsentieren. Durch diese Auftritte wurden Cliteater bekannt und das Interesse an der Band stieg sprunghaft an.
Cliteater teilten die Konzertbühnen mit Bands wie: Cock and Ball Torture, Last days of Humanity, Pigsty, Rompeprop, Aborted, Suppository und viele mehr.
Im Mai 2003 nahmen sie ihre erste CD "Clit 'em All" mit Erwin Hermsen auf. Das Material erschien im September 2003, veröffentlicht von Dismemberment Records und Bleedin' Hemorroid Records. "Clit 'em All" ist ein besonders fettes Album geworden, das durch seine direkte unkomplizierte Art voll in den Arsch tritt. Die 250 Kopien der CD waren innerhalb einer Woche ausverkauft, unglücklicherweise war es den Labels nicht möglich das Album nochmals zu pressen. So wurde das Album dann im April 2004 von Restrain Records re-released, der Vertrieb läuft über Cudgel aus Deutschland. Im gleichen Jahr stieß Alex aka Analex als zweiter Gitarrist zur Band. Danach spielen Cliteater auf Festival´s wie dem FTC und Obsene. Im September/Oktober 2004 gingen man wieder ins Studio für das neue Album "Eat Clit Or Die", aber da hatte ich in meiner Beschreibung ja schon vorgegriffen.
2005 nahmen Cliteater 8 neue Songs für eine Split CD mit Suppository auf. Das Teil nennt sich  "Reign In Thongs" und wurde 2006 über No Escape Records veröffentlicht. Unnötig zu erwähnen dass die Split für beideCliteater @ Party.San 2007 Bands ein großer Erfolg wurde.
Nach 3 Jahren verließ Gitarrist Analex im April 2007 die Band. Einen Monat später unterschrieb die Band einen Vertrag bei Morbid Records. Susan Gerl von Desensitised verstärkt nun die Band erstmal für die Auftritte im Sommer 2007.
Der 3. Longplayer "Scream Bloody Clit" wurde Anfang 2008 über Morbid Records veröffentlicht. 15 Songs eingehüllt in einem abgefuckten Cover welches eine abgedrehte Version des Klassikers "Scream Bloody Gore" von DEATH zeigt.
Zusammen mit den Goregrindern THE DAY EVERYTHING BECAME NOTHING wird man in 2008 eine Split CD aufnehmen. Jede Band wird 4 - 5 Songs zur Split beisteuern, Ende 2008 wird das Teil dann zu haben sein.
Auf dem Party.San Open Air 2007 konnten wir uns von den Qualitäten der Band überzeugen. Die Holländer zeigten das Grindcore auch richtig ernsthafte Musik sein kann. Gerade der sympathische Frontmann Joost machte einen super Job, gute Stimmung und machte auch vor einer Runde Crowdsurfing auf den vielen versammelten Fans nicht halt. Bemerkenswert auch dass Cliteater politische Songs im Programm haben, so wurde der Song “Camel fucker“ den “Muslimterroristen und der Al Qaida“ gewidmet. Die Band erntete eine Menge Applaus für ihren geilen Gig und durften sogar noch für zwei Zugabesongs auf die Bühne. Nach dem Gig konnten wir in persönlichen Gesprächen mit der Band feststellen, dass die Holländer echt nette und lustige Leute sind.
Tibo aka Biohazard / Update 2008: Pit ka UnDerTaker
 


Titel: Cock and love   Album: Eat Clit or die, 2005
Style: Grindcore

 

Bisher erschienene Alben:

2002 / Promo
2003 / A Tribute To GUT (Compilation)
2003 / Clit 'em All / Dismemberment Records & Bleedin' Hemorroid Records
2005 / Eat Clit Or Die / Restrain Records
2006 / Reign In Thongs (Cliteater/Suppository Split CD) / No Escape Records
2008 / Scream Bloody Clit / Morbid Records

Bandmembers:
Ivan Cuijpers - Gitarre / Pitched Backing Vocals
Vedran Bartolcic - Bass
Joost Silvrants - Gesang
Susan Gerl - Gitarre
Maurice van den Broek - Schlagzeug
 

Herkunft: Niederlande

Website: www.cliteater.com