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Thema: Review: Caronte - Yoni, Der Soundtrack für die Überfahrt ins Totenreich< Älteres Thema | Neueres Thema >
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Gruppe: Bangerfront
Beiträge: 379
Seit: 08.2014

Mitglied Bewertung: 4.5
PostIcon Geschrieben: 03.11.2017, 17:03   Ignore posts   QUOTE

Caronte - Yoni

Caronte ist der italienische Name für Charon - den Mann, der in der griechischen Mythologie die Verstorbenen zum Preis von zwei Münzen über den Fluss Styx ins Totenreich geleitet. Der Fährmann. Und eines kann ich euch versichern - wenn dies der Soundtrack für die Überfahrt ist, beantrage ich die griechische Staatsbürgerschaft. Und zwar gestern.

Wobei die Jungs ja eigentlich aus Italien kommen - ob das eine Rolle spielt? Egal, ich schweife ab. Eines muss erstmal geklärt werden: Doom Metal gibt’s hier nicht wirklich. Caronte bewegt sich im doomigen Stoner Rock. Dabei hämmern sie nicht so hart wie beispielsweise Kyuss, allerdings würde ich sie im Plattenregal bedenkenlos neben Pentagram stellen. Oder halt in die Box mit den düsteren Rockbands der 60er und 70’er Jahre. Denn was uns die Italiener hier präsentieren, ist im Prinzip ein Best Of dieser Zeit. Das ganze Album ist, wenn man das so sehen will, ein Lobgesang auf die Bands die das, was wir heute als Doom Metal kennen, überhaupt ermöglicht haben. Nehmen wir als Anschauungsbeispiel „Promethean Cult“ - kerniges, trockenes Riffing, teils rituelle Rhythmik, Gesänge zwischen Ritualmord und LSD-Trip - der Song packt den Hörer und denkt nicht daran ihn wieder loszulassen. Atmosphäre ohne Ende.

Aber Achtung: wer daran nicht richtig viel Gefallen findet, wird mit Yoni nicht unbedingt glücklich. Die Italiener fahren eine klare Linie und weichen von dieser auch nicht ab. Wer ein Faible für doomigen Stoner Rock hat und die „gute alte Zeit“ noch einmal hoch leben lassen möchte (ich persönlich kenne die angesprochenen Jahrzehnte nur aus Erzählungen) darf sich Yoni im Speziellen und Caronte im Allgemeinen nicht entgehen lassen. Wer mit staubtrockenem Riffing und schleppenden Beats nicht sonderlich viel anfangen kann, wird hier jedoch nicht fündig werden.


Anspieltipp: Promethean Cult, The Moonchild, V.I.T.R.I.O.L


Wertung: 8.0 / 10




Gesamtlänge: 49:32
Label: Ván Records
VÖ: 06. September 2017



Tracklist


1. ABRAXAS 07:12  
2. Ecstasy of Hecate
3. Promethean Cult
4. Shamanic Meditation of the Bright Star
5. TOTEM
6. The Moonchild
7. V.I.T.R.I.O.L

Website der Band: Caronte bei Facebook


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