Diese Webseite verwendet Cookies. Durch die Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Datenschutzinformationen
Please rotate your device to landscape mode!
Otherwise you'll not see all content (like images).
Bitte drehe dein Gerät auf Landscape (Quer) Modus!
Anderenfalls wirst du nicht alle Inhalte (z.B. Bilder) sehen.

Dein letzter Besuch war am: 18.06.2018, 21:22

Search Members Help

» Willkommen Gast
[ Einloggen :: Registrieren :: Datenschutzerklärung ]

1 Mitglieder haben dieses Thema betrachtet
>Guest

Alle Beiträge auf einer Seite

[ bei Antworten benachrichtigen :: per E-Mail senden :: Thema ausdrucken ]

reply to topic new topic new poll
Thema: Review: Aphonic Threnody - When Death comes, Funeral/Deathdoom aus England< Älteres Thema | Neueres Thema >
 Beitrag Nummer: 1
ALUCARD Search for posts by this member.
Prayer of Death
Avatar



Gruppe: Bangerfront
Beiträge: 2980
Seit: 09.2008

Mitglied Bewertung: 4
PostIcon Geschrieben: 10.12.2014, 13:23   Ignore posts   QUOTE

Aphonic Threnody
When Death comes
Doomentia Records
Vö:19.12.2014



England ist ja quasi sowas wie das Mutterland des extremeren Doommetals, siehe My Dying Bride, Paradise Lost oder Anathema. Allerdings kommt von der Insel nicht mehr viel, ein Grossteil der alten Helden hat eine so starke Kurskorrektur vorgenommen das von den alten Doomwurzeln nicht mehr viel übrig geblieben ist. Und das was an neuen frischen Bands kommt orientiert sich meistens am klassischen Doom oder am immer noch angesagten Classic Doomrock/Okkultrock.
Und dann sind da aber noch Aphonic Threnody die die Fahne standhaft hochhalten und nicht vergessen lassen wollen was da einst im Hort von Peaceville Records entstand.
Fünf mal gibts eine Mischung aus Funeraldoom und Deathdoom, Songlängen zwischen 10 und fast 18 Minuten. Und die bieten genug Platz damit sich die Songs ordentlich entfalten können um uns ihre tiefschwarze Schönheit zu präsentieren. Richtig vergleichen kann man AT`s Musik garnicht mit anderen Bands, "When Death comes" würde ich fast alleinstehend nennen mit ihrer gelungenen Mixtur aus lavaartigem Funeral Doom plus massenweise melodischem Deathdoom. Eben diese durchweg melodische Grundnote macht die Scheibe so speziell und hebt sie ein ganzes Stück höher als die üblichen Funeraldoom Veröffentlichungen. Und ich muss auch sagen das die kratfvollen und ausdrucksstarken Growls von Sänger Roberto ihren Teil dazu beitragen da sie meilenweit von den allzu bekannten gelangweilten Growls anderer Bands entfernt sind, hier steckt einen unfassbare Melancholie und Verzweiflung in der Stimme.
So gibt es fünf epische Landschaften die sich massivst vor mir ausrollen und trotz aller Düsternis und Hoffnungslosigkeit unglaublich fesselnd und bewegend sind. Jeder, aber auch wirklich jeder der Funeraldoom für eine langweilige und zähe Masse hält der muss bei "When Death comes" einfach reinhören und wird danach vom Gegenteil überzeugt sein. Besser war das Genre 2014 zu keinem Zeitpunkt und ich denke da wird jetzt auch nichts mehr kommen, zusammen mit der aktuellen Ophis Scheibe ein absolutes Highlight und unbedingt empfehlenswerter Pflichtkauf für Doomheads. Würde ich versuchen Aphonic Threnody einzuordnen oder zu vergleichen dann kommt mir als erstes Ophis in den Sinn, oder eine reduziertere und straffere Version von frühen My Dying Bride. Letzere befreit von allem schmückenden Beiwerk und fokussiert auf die wichtigen Elemente.
Als Gäste hören wir noch Greg Chandler (Esoteric) und David Unsaved (Ennui) bei "The Children's Sleep" und Josh Moran (Vacant Eyes) in "Dementia".
"When Death comes" bedeutet aber auch Abschied, Keyboarder Kostas hat die Band nach den Aufnahmen verlassen um sich stärker auf Pantheist und Landskap zu konzentrieren.
Trotz allen Lobes keine volle Punktzahl, dafür ist mir "Dementia" zu orientierungslos und hätte vielleicht auch etwas kürzer ausfallen können. So fällt er im Vergleich zu den anderen Tracks doch etwas ab. Was aber nichts an der Kaufempfehlung ändert. Ein grossartiges Teil, ich weiss schon warum ich die Scheibe ungehört schon vor Monaten vorbestellt habe da mich die "Of Graves, Of Worms and Epitaphs" Ep Anfang des Jahres so weggeblasen hat.

01. The Ghost`s Song
02. Death Obsession
03. Dementia
04. The Children`s Sleep
05. Our Way to the Ground

https://aphonicthrenody.bandcamp.com/album/when-death-comes

9 von 10 Punkten


--------------
BC
Offline
Profile CONTACT 
0 Antworten seit 10.12.2014, 13:23 < Älteres Thema | Neueres Thema >

[ bei Antworten benachrichtigen :: per E-Mail senden :: Thema ausdrucken ]


Alle Beiträge auf einer Seite
reply to topic new topic new poll

» Schnellantwort Review: Aphonic Threnody - When Death comes
iB Code
Du schreibst Themen als:

Möchtest Du die Signatur in diesem Beitrag hinzufügen?
Möchtest Du Smilies für diesen Beitrag aktivieren?
Thema beobachten?
Zeige alle Smilies
Zeige iB Code
Emoticon Emoticon Emoticon Emoticon Emoticon Emoticon Emoticon Emoticon Emoticon Emoticon Emoticon