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Thema: Review: Helheim - Heioindómr Ok Mótgangr, Viking / Pagan Metal aus Norwegen< Älteres Thema | Neueres Thema >
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Total Satan
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Beiträge: 8246
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Mitglied Bewertung: 4.83
PostIcon Geschrieben: 09.06.2011, 22:19   Ignore posts   QUOTE

Helheim – Heiðindómr Ok Mótgangr

Helheim, eine der ältesten Viking Metal Bands Norwegens, präsentieren mit „Heiðindómr Ok Mótgangr“ den Nachfolger ihres überzeugenden Mini Albums "Åsgårds Fall" aus dem letzten Jahr. Die Norweger spielen, mit Black Metal gewürzten, Viking/Pagan Metal der irgendwo zwischen Kampfar, Vreid und Solstafir liegt aber auch Erinnerungen an alte Dimmu Borgir Alben kommen hoch. Einige „irdene“ Melodien klingen doch sehr nach den epischen und ebenso „irdenen“ Parts von Solstafir, sind aber auch nicht jedermanns Sache und wird vielleicht als psycholdelisches Gedudel abgetan. Damit das Ganze auch authentisch klingt kommen hier und da auch Hörner (oder sind es doch Tuben) zum Einsatz. Auch bei diesem Album hat man sich, wie schon bei dem letzten Mini Album, mit Gastsängern, wie Hoest von TAAKE und Gunnar Emmerhof Unterstützung geholt.
Das mittlerweile 7. Album von Helheim ist komplett in der Landessprache gesungen, was die Norweger seit 1999 nicht mehr getan haben. Ansprechend gestaltet beinhaltet das 12-seitige Booklet die Songtexte in Norwegischer und Englischer Sprache. In der limitierten Edition bringt das Album zusätzlich eine DVD als Bonus mit.
Musikalisch hat das Album Licht und Schatten zu bieten. Weniger gut finde ich den Song „Viten Og Mot (Stolthet)“ der melancholisch, sehr langsam und quasi nur im zweistimmigen Sprechgesang daher kommt. Die Songs „Viten og Mot (Årvåkenhet)“ und „Viten og Mot (Bevissthet)“ sind mir zu zerfahren, mit zu viel Gitarrengefrickel, gehen nicht ins Ohr und plätschern so dahin. Enttäuschend finde ich den Schlusssong „Helheim 8“ welcher vier Minuten lang nur belangloses Gedudel darstellt und nicht mal als Musik zu bezeichnen ist. Wassergeplätscher, hier und da wird mal eine Gitarrensaite gezupft, Männerstimmen im Hintergrund und das war es dann auch.
Das Helheim auch anders können, zeigt „Nauðr“ der im Black Metal Gewand ertönt, mit kreischenden Gitarren und Gesang kann die schnelle Nummer sofort mein Herz höher schlagen lassen. Als Suicidal Black Metal würde ich sogar Song Nummer 6 mit dem Namen „Element“ einstufen: Im Downtempo, schwermütig und melancholisch, wird mit mahlenden Gitarrensound ein Song serviert, der interessant und zugleich zerstörerisch depressiv ist. „Maðr“ hingegen klingt wütend und anklagend, ein Pagan Midtempo-Stampfer der gefällt. „Dualitet Og Ulver“ ist wieder einer der melancholischen Songs im Uptempo, der am Ende sogar ein Gitarrensolo enthält was schwer an die guten alten Heavy Metal Tage erinnert. Leider wird der Sound gegen Ende des Songs sehr matschig. Im „Viten Og Mot“ finden wir die besagten Hörner (aber nicht nur hier), thematisch wurde der Song in vier, musikalisch recht unterschiedliche, Abschnitte aufgeteilt. So erscheint der Opener als erhabene Komposition mit Tiefgang und Atmosphäre.

Fazit: Ein gutes Album was melancholischen, authentischen nordischen Viking Metal gepaart mit Black Metal inne hat. Interessant und mit vielen starken aber auch einigen schwachen Song. Für Fans von Kampfar, Vreid, Solstafir und alten Dimmu Borgir könnte das Album einen Kauf rechtfertigen.

English: A good album which comprises melancholic, authentic, nordic viking metal combined with black metal. Interesting, with a lot of great but also some weak songs. Fans of Kampfar, Vreid, Solstafir and old Dimmu Borgir should give it a try…

Wertung: 8 / 10




Gesamtlänge: 53:03 Min.
Label: Dark Essence Records
VÖ: 27.05.2011

Tracklist
1.Viten Og Mot (Sindighet)
2.Dualitet Og Ulver
3.Viten Og Mot (Stolthet)
4.Maðr
5.Viten og Mot (Årvåkenhet)
6.Element
7.Nauðr
8.Viten og Mot (Bevissthet)
9.Helheim 8


Website der Band: www.helheim.com


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I will rise up from the grave
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