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Thema: Review: Red To Grey - Admissions, Thrash Metal aus Deutschland< Älteres Thema | Neueres Thema >
 Beitrag Nummer: 1
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Evil
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Gruppe: Bangerfront
Beiträge: 235
Seit: 11.2006

Mitglied Bewertung: 5
PostIcon Geschrieben: 25.09.2008, 19:14   Ignore posts   QUOTE

Red To Grey - Admissions

Welch' Wunder, dass mir meine Nachbarn ob der Häufigkeit, mit der ich mir Free von Admissions in der letzten Zeit auf voller Lautstärke angehört habe, noch keine Klage wegen Körperverletzung aufbrummten. Das Banner des melodischen Thrash-Metals mit starker Bay Area-Schlagseite halten diese Teutonen trotzig im Wind. Gerade auch auf Grund des Gesangs von Andy Pankraz möchte ich Red To Grey als gutes Methadon für alle Nevermore-Süchtigen empfehlen. Ähnlich wie Warrel Dane hat er eine markante Stimme, die sich oftmals eher theatralisch als aggressiv anhört. Diese Stimme wird die Zuhörerschaft polarisieren und auch ich muss gestehen, dass ich mir anfänglich nicht ganz im Klaren darüber war, ob ihr Volumen zu gering ist oder sie manchmal ein bisschen neben der Spur liegt. Aber mittlerweile muss ich doch gestehen, dass mir das dritte Werk der Deutschen ausgesprochen gut durch die Hörmuscheln flutscht und ich mit der etwas gewöhnungsbedürftigen Stimme meinen Frieden geschlossen habe. Betont finster fließt zunächst die schlicht Intro betitelte Einleitung aus den Boxen, um dann im zweiten Teil mit einem leicht orientalisch angehauchten Riffing zur Sonnenseite des Lebens zu wechseln. Nach knapp zwei Minuten lässt die Rhythmusfraktion, bestehend aus Tino Bergamo (Gitarre), Frank Pané (Gitarre), Elmar Nüßlein (Schlagzeug) und Stefan Hendel (Bass), den Hammer auf den Häuptern der Ungläubigen mit dem Titeltrack niederschmettern. Gekonntes Thrashriffing und die typischen ufta-ufta-Beats lassen keine Zweifel an der musikalischen Ausrichtung. Menschen, die gerne technisch versiertem Gitarrenspiel zuhören, werden ihre helle Freude an diesem Stück Tonkunst haben. Puristen, die ihren Thrash gerne punkig roh, unverdorben und brutal konsumieren, sollten die Finger von Admissions lassen. Die melodischen Hooklines werden von den Münchenern dabei nie vernachlässigt, wie die Songs Cast The First Stones oder The Fall Of God (mit klassischen Einsprengseln) beweisen. Schön anzuhören sind auch die vielen Arpeggios, die sich als probates Stilmittel durch das ganze Album, insbesondere die Solos der Saitenhexer ziehen. Wie bereist eingangs erwähnt, erklingt mein aktueller Anlagenblocker auf Admissions mit Namen Free. Ein fieser Midtempo-Brecher, den ich ins Herz geschlossen habe. In den Strophen legt Sänger Andy seine aggressivste Gesangsleistung auf dem Album dar, er schreit wie eine angestochene Wildsau mit Schaum vorm Maul, weiß im Refrain jedoch mit ohrwurmmäßigen Vocallines zu überzeugen. Und auch Bassist Stefan bekommt hier ein Forum, wenn er geile Basslines vom Schlage eines Steve DiGiorgio zu Death-Zeiten vom Stapel lässt. Einziger Kritikpunkt an Red To Grey ist denn auch, dass mit den anderen Liedern nicht ganz die Intensität und Kreativität dieses Riffmonsters erreicht wird. Aber egal, alleine Free reißt aus meiner Sicht einiges und ich könnte meinen Arsch darauf verwetten, dass dieser Mitgröhler zur Bandhymne bei Live-Auftritten avanciert.

Fazit: Respekt für die dritte Veröffentlichung von Red To Grey. Sie wahren das Andenken an den guten alten Thrash aus der Bucht gekonnt und mir bereitet das Hören dieses Albums viel Spaß. Man muss allerdings mit der gewöhnungsbedürftigen Stimme auf Admissions zurecht kommen. Ein Reinhören sei vor einem Blindkauf deshalb angeraten.

Anspieltipp: Free

Wertung: 8,5 / 10





Gesamtlänge: 51:17
Label: Bad Land Records
VÖ: 26.09.2008

Tracklist
1. Intro
2. Admissions
3. Cast The First Stone
4. Free
5. The Armour Piercing Dread
6. In The Darkest Corner
7. Sweet Suffering
8. The Fall Of God
9. Celebration Of The Cult
10. The Cheated One


Website der Band: www.redtogrey.de
Myspace: www.myspace.com/red2grey


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