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Thema: Review: Father Befouled - Desolate Gods, Idee gut - Umsetzung leider nicht so< Älteres Thema | Neueres Thema >
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Evil
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Gruppe: Bangerfront
Beiträge: 379
Seit: 08.2014

Mitglied Bewertung: 4.5
PostIcon Geschrieben: 02.11.2017, 22:09   Ignore posts   QUOTE

Father Befouled - Desolate Gods

Jede Band muss sich doch am Anfang ihrer Schaffenszeit die eine große Frage stellen: beugen wir uns einem akzeptierten Genre und versuchen dieses so gut wie möglich umzusetzen oder versuchen wir etwas völlig neues, bestenfalls noch nie dagewesenes zu erschaffen? Die Jungs aus Atlanta haben sich irgendwie für einen Mittelweg entschieden. Death/Doom scheint es oft zu sein, aber irgendwie will man da mehr daraus machen als es eigentlich ist. Und der Schuss geht ordentlich nach hinten los - leider.

Dass die Band fähig ist und ihr Handwerk versteht zeigt sich bereits im ersten Track, „Offering Revulsion“. Beginnend mit einem schmierigen, düsteren Riff mit Old School Charme und echt fiesen Vocals wechselt die Band über eine feine Midtempo-Verbindung mit eingängigen Riffs und reißender Rhythmik in einen sehr doomigen Part der so manches Metronom einschlafen lassen dürfte. Langsam, träge, düster - eigentlich alles richtig gemacht.  Nur leider reicht „gut“ heutzutage schon längst nicht mehr um sich von der Masse abzuheben. Da hilft es auch nicht, dass die nächsten Songs eher hinter dem Opener zurückbleiben.
„Vestigial Remains Of…“ zeigt uns mit gnadenloser Ehrlichkeit auf, dass Doom nicht einfach nur langsam spielen bedeutet. Ohne bedeutende Melodie pümpelt der Song vor sich hin und lässt den Hörer auf etwas warten - nur kommt da nix mehr. Wobei das nicht ganz richtig ist: der Titletrack, „Desolate Gods“, folgt zum Schluss noch. Hier vermag sich die Band zwar noch einmal etwas zu steigern, aber auch beim letzten Versuch reicht es nicht, um aus der Masse herauszustechen.
Das ganze Album klingt irgendwie schon nett, aber halt auch austauschbar. Irgendwie scheint man alles schon mal irgendwo gehört zu haben. Ich wage zu behaupten, dass die Band mit etwas mehr Fokus ein weitaus besseres Album auf die Beine gestellt hätte.


Anspieltipp: Offering Revulsion, Ungodly Rest, Desolate Gods


Wertung: 5,5 / 10




Gesamtlänge: 30:09
Label: Dark Descent Records
VÖ: 23. Juni 2017



Tracklist


1. Exsurge Domine (Intro)
2. Offering Revulsion
3. Mortal Awakening
4. Exalted Offal
5. Ungodly Rest
6. Divine Parallels
7. Vestigial Remains of...  instrumental
8. Desolate Gods


Website der Band: Father Befouled bei Facebook


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