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Thema: Review: Asphyx - Death...The Brutal Way, Death/Doom Metal aus den Niederlanden< Älteres Thema | Neueres Thema >
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Total Satan
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PostIcon Geschrieben: 19.07.2009, 00:32  Skip to the next post in this topic. Ignore posts   QUOTE

Neuzugang Paul Baayens ist an allem Schuld...

nein Paul ist es zu verdanken dass wir tatsächlich wieder ein neues Album von ASPHYX in den Händen halten dürfen. Haben die Niederländer doch nach der Reunion beim Party.San 2007 noch behauptet es würde kein neues Album mehr geben da man meinte die Alben "The Rack" und "Last one on earth" nicht mehr toppen zu können, so ist es zum Glück dann doch anders gekommen. Nachdem Paul den Jungs einige neue Riffs und Arrangements vorstellte, nahm die Death/Doom-Walze ASPHYX wieder fahrt auf und das Ergebnis halte ich hier in den Händen. Bei dem von der Party.San Mannschaft im Sommer 2007 organisierten Gig hatten die Jungs richtig Spaß und das Publikum zeigte wie sehr man die Niederländer vermisst hatte. Man beschloss weitere Gigs zu spielen und tauchte auf Bühnen in London, Holland, Deutschland und den USA auf (Fotos und Berichte siehe Konzerte).
Mit "Death... the brutal way" haben sich ASPHYX weit in die 2000er katapultiert und haben ihren 80er Doom/Death Metal in das neue Zeitalter transferiert. Doomige Brecher wie ASPHYX II oder Death Metal Kracher wie "Scorbutics" und "Death... the brutal way" und Death/Doom Walzen wie "Eisenbahnmörser" können mit Klassikern wie "The Krusher" und "Pages in Blood" locker mithalten. In der Tradition von Songs wie "MS Bismark" ist das Thema Krieg und Kriegsmaschinerie selbstverständlich Teil des neuen Albums. ASPHYX 2009, das sind Paul Baayens (Gitarre), Wannes Gubbels (Bass & Gesang), Bob Bagchus (Schlagzeug) und Martin van Drunen am Mikro. ASPHYX 2009 sind auch abgrundtiefe groovende basslastige Riffs, old school Drumming und ein unvergleichlicher Martin van Drunen der wie bereits Ende der 80er (damals noch bei Pestilence und erst 1990 bei Asphyx)  mit seiner markanten Stimme den Songs seinen Stempel aufdrückt. Im modernen Gewand zeigen die Niederländer dass sie immer noch ein Maßstab der Szene sind und für mich übertreffen sie sogar das Kultalbum "The Rack".
Zur Limited Edition gehört eine DVD die den ca. 62 minütigen Live-Gig ihrer Reunion beim Party.San Open Air 2007 in Bad Berka zeigt. Professionell aufgenommen und geschnitten ist die DVD ein absoluter Leckerbissen nicht nur für den Hardcore-ASPHYX-Fan. Selbstverständlich findet man bei der CD noch ein 20-seitiges Booklet mit Texten, Fotos und Danksagungen (nicht zuletzt an hell-is-open.de). Dieses Album ist ein MUST HAVE für alle old school Doom/Death Fans und auch Fans neueren Death Metals sei empfohlen hier ein Ohr zu riskieren.

War uns der Song "Death... the brutal way" schon länger bekannt, so bin ich von dem Rest des Albums hin und weg. Ich hatte nicht gedacht dass die Niederländer doch so ein geniales und brutales Album heraus bringen.
Pauls erste Riffs endeten in dem ersten Song des Album "Scorbutics". Und der Song schlägt dir so heftig in die Fresse dass man erst mal nach Luft schnappen muss. Vom ersten Takt an geht der Song im Uptempo voran, geniales Riffing wechselt sich mit old schooligen Drumrythmen ab. Zwischendurch dann schwere basslastig groovende Riffs und ein Martin van Drunen der in gewohnter Manier "Scorbutics, Scorbutics, Scorbutics" growlt. Ein gekaperter 3-Master der mit stolzen Piraten in See sticht aber es kam wie es kommen musste, ein Flaute verdirbt den Seemännern die Reise. Am Ende krepieren alle Mann an Skorbut. Echt abgefahrenes Thema für einen Song aber es gibt noch mehr krasse Songtexte der Niederländer auf dem Album. Für mich der Hammer, ein Übersong der seines Gleichen sucht.
Song Nummer 2 "The Herald" startet ähnlich schnell mit old schooligen leicht thrashigen Groove. Bei 3:20 Minuten folgt ein doomigen Zwischenpart der mit abgundtiefen Riffs die Bassbox aus der Verankerung zu reißen droht. Thematisch geht es um die Zerstörung der Erde und das Ende der Menschheit was sie selbst durch die globale Erderwärmung und den Raubbau an der Erde verursacht hat.
"Bloodswamp" folgt dem zuvor gehörten Muster von "The Herald".
"Death the brutal way" knüppelt im Uptempo voran dass es ein wahre Freude ist. Auch hier folgt wieder ein doomig groovender Part in der Mitte des Songs der an die "The Sickening Dwell" oder "Pages in Blood" Zeiten erinnert, dieses mal aber eher kurz gehalten. So dass im Grunde der Song straight forward knüppelt. Gewidmet ist der Song der Wiederauferstehung der Band auf dem Party.San 2007, er schildert die Eindrücke und die aufkommende Lust wieder zusammen die Band aufleben zu lassen, dabei auch viel Selbstbeweihräucherung und die Message "Scheiß auf das Alter, wir brauchen kein Make-up ... wir setzen die Standards ... Death ist das einzige Gesetz".
ASPHXY II (They died as the marched) ist ein doomiger Brecher, der jede PA an die Leistungsgrenze bringt. Soldaten marschieren ohne Hoffung ohne Essen und viele sterben... Doom und Death wie er langsamer und groovender kaum geht. Martins Stimme schleift einem förmlich die Schädeldecke ab. Auch dem Ende des Songs hat man viel Liebe gewidmet, groovige Riffs wie bei "The Rack" markieren das Songende die letzten Takte gehören dem Schlagzeug von Bob welches die letzten einsamen Trommelschläge abgibt, vielleicht symbolisiert es die letzten Schritte der noch übrigen Teilnehmer des Marsches - auf jeden Fall ein klasse Song für Freunde des groovenden Dooms.
Feuer!!! Das ist der Ausruf in Mitten des Songs der den "Eisenbahnmörser" abfeuert und von einem lauten Knall gefolgt wird. Flott und eingängig beginnt der sechste Song des Albums. Martin beschreibt detailgetreu den Eisenbahnmörser, ein riesige Kanone die auf Stahlrädern und Schienen anrollt und alles kurz und klein schießt, keine Verteidigung, kein Bunker hält dem Monster stand, genau so wenig wie ich diesem Killersong. Zwischendurch folgen langsamere Grooveeinlagen die eine Spannung aufbauen um dann wieder in schnelle Knüppelparts überzugehen. Für mich nach "Scorbutics" der zweitbeste Song des Albums.
Mit "Black Hole Storm" wird es Außerirdisch. Ein schwarzes Loch erscheint und verschluckt alles, das Ende der Welt naht abermals und keine Hoffnung in Sicht. Beginnend mit einigen Klaviertakten folgt wieder eine zwischen Old school Death und groovenden Doom pendelnde Mischung die es in sich hat.
"Riflegun Redeemer" nimmt sich der aktuellen Wirtschaftskrise an und prangert das Missmanagement von einigen Börsenmanagern an die uns alle mit in die Scheiße reiten. Wieder eine Death/Doom Nummer wie "Bloodswamp" oder "Black Hole Storm".
"Cape Horn" führt uns wie der Name schon sagt aufs Meer hinaus wo uns am Cape Horn der Arsch auf Grundeis geht. Geisterschiffe, mieses Wetter, splitternde Balken und am Ende erwartet uns der nasse Tod. Mit 6:53 Minuten der längste Song des Albums und der Marschrichtung des Albums folgend ein neuerlicher Doom/Death Kracher der mit einem langsamen Gitarrensolo ausklingt.
Den Abschluss bildet "The saw, the torture, the pain" ein groovendes Instrumental von 3:10 Minuten Länge.

Wir freuen uns euch ASPHYX mit diesem Album im Gepäck am 10.10.2009 in Alzey präsentieren zu dürfen (zum Gig-Special)


Anspieltipp: Scorbutics

Wertung: 9,5 / 10





Gesamtlänge: 48:55 Minuten
Label:  Century Media Records
VÖ: 19.06.2009

Tracklist
01. Scorbutics
02. The Herald
03. Bloodswamp
04. Death The Brutal Way
05. Asphyx Ii (They Died As They Marched)
06. Eisenbahnmörser
07. Black Hole Storm
08. Riflegun Redeemer
09. Cape Horn
10. The Saw, The Torture, The Pain

Myspace: www.myspace.com/officialasphyx


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PostIcon Geschrieben: 19.07.2009, 10:39 Skip to the previous post in this topic. Skip to the next post in this topic. Ignore posts   QUOTE

Wunderbare Rezi, zu nem top Album!! Fein Herr Admin  :)

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PostIcon Geschrieben: 19.07.2009, 16:23 Skip to the previous post in this topic. Skip to the next post in this topic. Ignore posts   QUOTE

Bestens ausgedrückt was das Album musikalisch zu bieten hat. Einzig van Drunens Stimme könnte noch etwas mehr herausstechen bei der Produktion ...... wenn man schon so einen einzigartigen Sänger in den Reihen hat dürfte der auch einen Tick etwas mehr im Vordergrund stehen. Aber das ist eigentlich nur Makulatur, das Album ist so oder so ein echter Knaller  :rock:

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PostIcon Geschrieben: 22.07.2009, 15:27 Skip to the previous post in this topic. Skip to the next post in this topic. Ignore posts   QUOTE

Nach Fünf Tagen Dauerrotation, ein HAMMERALBUM  :rock:
Meine Eindrücke sind die gleichen die hier auch niedergeschrieben sind. Ich freu mich wahnsinnig die Jungs im Oktober live zu sehen, denn das neue Material haut in die gleiche Kerbe wie das Alte, und das wird mit Sicherheit ein Wahnsinnsgig.
Ach ja, die Widmung is mir noch garnicht aufgefallen gleich mal danach suchen  ;)


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PostIcon Geschrieben: 23.07.2009, 17:08 Skip to the previous post in this topic.  Ignore posts   QUOTE

hat ein bischen gedauert aber nach ein paar mal warmhören ein kracheralbum-glückwunsch die herren

:rock: man freut sich auf den oktober :rock2:


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BC
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4 Antworten seit 19.07.2009, 00:32 < Älteres Thema | Neueres Thema >

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