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Thema: Review: Wormwood - Ghostlands: Wounds from a Bleeding Earth, Unglaublich stimmig und abwechslungsreich - Schweden halt!< Älteres Thema | Neueres Thema >
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Gruppe: Bangerfront
Beiträge: 385
Seit: 08.2014

Mitglied Bewertung: 4.5
PostIcon Geschrieben: 04.04.2017, 20:42   Ignore posts   QUOTE

Wormwood - Ghostlands: Wounds from a Bleeding Earth

Wormwood. Eine schwedische Melodic Black Metal Band. Na das kann ja heiter werden. Prinzipiell kann ich nämlich mit kaum einem der „Melodic“ Genres etwas anfangen. Sei es Death, Black oder einfach nur Metal. Die meisten Bands mit dem „Melodic“ Zusatz haben in der Vergangenheit (zumindest bei mir) einen eher schlechten Eindruck hinterlassen und die Ausnahmen kann ich an einer Hand abzählen. Warum Wormwood ab sofort zu eben jenen Ausnahmen gehört versuche ich im Folgenden zu erläutern.

Dass ich so großen Gefallen an der Band finde mag zu großen Teilen daran liegen, dass sie nicht wirklich Melodic Black sondern viel eher sehr geilen und spannenden Pagan Black Metal spielen. Klingt komisch? Nein. Nur ein weiterer Beweis dafür, dass man nicht zu viel auf die allseits unbeliebten Genrebezeichnungen geben darf. Also wie klingt Wormwood? Ich möchte versuchen den Klang der Band anhand eines Songs zu beschreiben, der so ziemlich alle Elemente in sich vereint, welche mich an dieser Band begeistert.“What We Lost In The Mist“ vereint in fast sieben Minuten all das was dieses Album für mich so großartig macht. Wir haben die schnellen, kalten Riffs die uns an Black Metal erinnern - mit den dazu passenden Vocals - die aber nahtlos in ruhige, melodiöse Parts übergehen die ganz ohne Stimme auskommen. Episch angehauchte Pagan-Riffs fehlen ebenso wenig wie Melodienfolgen die wir so eher im Folk Metal ansiedeln würden. Auch cleaner, weiblicher, fast elfengleicher Gesang fehlt nicht. Dieser klingt aber bei weitem nicht so kitschig wie man aufgrund der Beschreibung denken könnte. Alles passt und fügt sich perfekt zusammen. Der Song klingt nicht wie ein absurdes Experiment sondern wie ein in sich abgeschlossenes Meisterstück.

Das ganze Album darf diese Eigenheit für sich beanspruchen. Man nimmt weniger einzelne Songs wahr als eine fast 60-minütige Reise durch die nordische Klangwelt. Ein Erlebnis (UND eine Empfehlung) für jeden Liebhaber der harten Klänge.




Anspieltipp: What We Lost In The Mist, Oceans, The Universe Is Dying


Wertung: 9.0 / 10




Gesamtlänge: 58:16
Label: Non Serviam Records
VÖ: 10. März 2017



Tracklist


1.  Gjallarhornet
2.  The Universe Is Dying
3.  Under hennes vingslag
4.  Godless Serenade
5.  Oceans
6.  Silverdimmans återsken
7.  Tidh ok ödhe
8.  Beneath Ravens and Bones
9.  The Windmill
10. What We Lost in the Mist
11. The Boneless One 05:22
12. To Worship


Website der Band: Wormwood bei Facebook


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