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Thema: Review: Desaster - The Arts Of Destruction, Black-/Thrash Metal aus Deutschland< Älteres Thema | Neueres Thema >
 Beitrag Nummer: 1
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Total Satan
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PostIcon Geschrieben: 22.01.2012, 22:56  Skip to the next post in this topic. Ignore posts   QUOTE

Desaster - The Arts Of Destruction

Im 23. Jahr ihres Bestehens bringen die Koblenzer Black/Thrasher Desaster ihren (mindestens) 24. Output auf den Plattenteller.
Die Band beschreibt das neue Album so:
» The Arts Of Destruction … 100% Desaster 100% Metal 100% Hell 100% Non-commercial! We still spit on trends, hail the cult of Metal and send a big FUCK YOU to all who don't believe in metal music! We don't want to say so much about the album…only… pure Metal, full of Darkness and Blasphemy, no compromise, no innovation… In our eyes our best sounding and most brutal album so far! Check it out and create your own view. Bang or be banged! «
Auf "The Arts Of Destruction" finden wir wieder brutale harte Songs wie auf den letzten Alben, daneben aber auch einige melodische, epische Stampfer bei denen sich sogar Sänger Sataniac stimmlich von einer ungewohnt milden Seite zeigt. Die Aussage von Desaster „most brutal album so far“ stimmt unserer Meinung nach nicht, denn  das neue Album geht in großen Teilen zurück in die Zeiten von „Stormbringer“ und „Hellfires Dominion“. Nach Jahren auf der ganz brutalen Black/Thrash Schiene wird dieses Album vermutlich auch wieder Fans der ganz alten Alben aufhorchen lassen.  
"The Arts Of Destruction" enthält massenhaft Songs wie sie nur Desaster spielen können, meist dominiert von den fantastischen Riffs, die Infernal aus seiner Gitarre zaubert, dazu ein glänzend aufgelegter Tormentor, der seine Felle herrlich old school bearbeitet und gewohnt dezente Bassspuren von Odin. Auffallend, dass die fruchtbare Zusammenarbeit mit Ashmedi, Mastermind und Gitarrist von Melechesh, seinen Einfluss in die Gitarrenarbeit von Infernal gefunden hat. So klingen die Gitarrenriffs nicht immer episch mittelalterlich sondern hier und da auch mal leicht mesopotamisch. Ein weiterer Einfluss zeigt sich in Songs wie „Troops Of Heathens - Graves Of Saints” und „Splendour Of The Idols”, nämlich fucking old school Slayer. Und zu guter letzt hat man sich mit Marc Grewe, von den wieder auferstandenen deutschen old school Deathern Morgoth, noch einen prominenten Gastsänger hinzu geholt.
Der Sound des Albums wurde von den Toxomusic Studios sehr natürlich gehalten. Digitaler Schnick-Schnack wird man bei Desaster vergeblich suchen, die Drums sind fett, klar und natürlich wiedergegeben. Der Gesang ist etwas dezenter als bei den letzten Alben abgemischt und unterstreicht den Schritt zurück in Richtung Melodie und Symbolik.

Aber lasst uns mal etwas tiefer in die Songs einsteigen …
Beim üblichen Intro hören wir Kampfgeschrei und klirrende Schwerter.
„The Arts Of Destruction“ beginnt mit schnellem Gitarrensound á la Desaster und einem wahnsinnigen Lachen von Sänger Sataniac. Gewohnt brutaler Gesang, der dennoch in ein melodisches Gewand verpackt ist. In der Songmitte folgt ein kurzer Midtempo-Teil zum Bangen. Zwischendrin wird mehrmals mit einem anschwellenden geilen Gitarrenriff aus dem Midtempo Parts wieder Fahrt aufgenommen.
“Lacerate With Hands Of Doom” ist ein typischer Desaster Song ohne große Überraschungen.
„Splendour Of The Idols” beginnt mit einem doomigen Intro, aber keine Angst nach eineinhalb Minuten folgt eine thrashige Raserei, gefolgt von einem Bangpart mit Slayer-Riff-Passage und Desaster-typischen Schlussteil.
„Phantom Funeral” ist ein Midtempo-Stampfer bei dem Ashmedi persönlich die Saiten gezupft haben könnte, schöne Melodielinien und thrashige Parts runden den überzeugen Song ab.
„Queens Of Sodomy“ klingt als wäre Martin van Drunen von Asphyx am Mikro (sollte den Track ursprünglich wohl auch einsingen). Rifflastiger straight Thrash Metal mit einem Sataniac, der zeigt, dass er auch anders kann.
Melodisch, sehr episch im Mid- bis Uptempo beginnt „At Hell's Horizon“. Ab der Hälfte des Songs nimmt Drummer Tormentor das Heft in die Hand und treibt mit seiner Artillerie die Gitarre vor sich her. Einer der großen Songs des Albums.
„Troops Of Heathens - Graves Of Saints” ist ein schneller, thrashiger Song mit Slayer-typischen old school Riffing.
„Possessed And Defiled“ ist eine epische Ballade mit mittelalterlich anmutendem Intro und schönen Gitarrenläufen. Ganz großes Kino, meine Herren!  
“Beyond Your Grace”, dem aufmerksamen Zuhörer entgeht nicht, dass hier am Mikro ein zweiter Akteur die Desaster-Bühne betritt. Kein Geringerer als Marc Grewe, von den wieder auferstandenen deutschen old school Deathern Morgoth, teilt sich mit Sataniac den Gesangspart in der guten Nummer.
Im instrumentalen Outro wird der Zuhörer mit Folk-Metal-lastigen Riffs verabschiedet.

Anspieltipp: „Possessed And Defiled“ und „Splendour Of The Idols”


Den Song "Qeens Of Sodomy" könnt ihr euch hier… anhören.

Wertung: 9 / 10




Gesamtlänge: 44:23 Minuten
Label:  Metalblade Records
VÖ: 24.02.2012

Tracklist
1. Intro
2. The Arts Of Destruction
3. Lacerate With Hands Of Doom
4. Splendour Of The Idols
5. Phantom Funeral
6. Queens Of Sodomy
7. At Hell's Horizon
8. Troops Of Heathens – Graves Of Saints
9. Possessed And Defiled
10. Beyond Your Grace
11. Outro

Website der Band: www.total-desaster.com
Myspace: www.myspace.com/desaster


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PostIcon Geschrieben: 23.01.2012, 11:51 Skip to the previous post in this topic. Skip to the next post in this topic. Ignore posts   QUOTE

Ohh, ist die Wertung von 8,5 doch noch auf 9 gestiegen??
Ich bleibe bei meinen 8,666.  :D
„Possessed And Defiled“ ist für mich der Knaller auf der Scheibe.


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Geile Mucke, Geiles Artwork, Geiles Review, passt alles  :rock2:

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PostIcon Geschrieben: 27.01.2012, 09:34 Skip to the previous post in this topic. Skip to the next post in this topic. Ignore posts   QUOTE

Klingt als hätte Desaster sich doch ein bißchen verändert verglichen zu den Vorgänger-Alben. Aber Veränderung kann auch ganz gut sein, und wenn man Pit's Zeilen liest, vermute ich das der Silberling jeden Cent wert ist.
Queens of Sodomy klingt auf jeden Fall geil, auch wenn Sataniacs Gesang anfänglich etwas befremdlich klingt finde ich.
Wird auf jeden Fall gekauft das Ding :rock:


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PostIcon Geschrieben: 02.07.2012, 22:07 Skip to the previous post in this topic. Skip to the next post in this topic. Ignore posts   QUOTE

Hier gibt es das sehenswerte erste Offizielle Video von Desaster zum Track Phantom Funeral.

http://www.rockhard.de/megazin....al.html


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PostIcon Geschrieben: 02.07.2012, 23:34 Skip to the previous post in this topic.  Ignore posts   QUOTE

Ich hab immer noch nicht in die Scheibe reingehört!! Oo Scheiße!

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Only two things are infinite:
the universe and human stupidity,
and I'm not sure about the former.

- A. Einstein
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