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Thema: With Full Force 2007, DAS Schock-Festival schlechthin!!!< Älteres Thema | Neueres Thema >
 Beitrag Nummer: 1
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Prayer of Death
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PostIcon Geschrieben: 05.07.2007, 15:44  Skip to the next post in this topic. Ignore posts   QUOTE

Die Vorfreude auf dieses Hardcore/Metal Festival wurde in den Tagen zuvor getrübt durch schlechtes Wetter und wenig Aussicht darauf, dass sich das ändern würde.
Zudem hatten die Krawallmacher von Mayhem kurz vor dem Spektakel noch abgesagt, da sich ihr Knüppelknecht Hellhammer anscheinend den Arm gebrochen hatte. :kopf:
Die Suche nach Ersatz sollte sich also bei diesem Brocken aus dem Black Metal als schwierig herausstellen, so freute man sich auf die allseitsbekannte "Band" t.b.a. (die wohl bekannteste neben Changeover) bis kurz vor der Knüppelnacht ;)

Am Gelände angekommen der erste Schock: trotz das wir schon am Donnerstag ankamen, standen wir über anderthalb  Stunden in der berühmten WFF-Schlange, die scheinbar obligatorisch vor dem Zeltplatz ihr Unwesen treibt. Nunja, wenigstens konnte auch ich als Fahrer endlich ein wenig dem Gerstensaftkonsum fröhnen, sodass wir am Ende doch noch gut gelaunt auf dem Zeltplatz ankamen.
Kaum waren die Zelte und der Pavillon aufgebaut, wurde die erste Palette leckerer, schwarzer 5,0er Dosen gnadenlos abgeschlachtet, um dann leicht torkelnd zur Bändchenausgabe zu marschieren und den nächsten Schock entgegenzunehmen. Ich traute meinen Augen nich, dachte ich sollte für immer aufhören zu trinken, denn anscheinend hatten meine Augen und mein Gehirn für immer einen permanenten Schaden genommen. Aber es waren nicht meine Glotzer oder mein Grips, die versagt hatten! Vielmehr hatte die Person, die fürs Bändchendesign zuständig war so gut wie jedes der wenigen Tabus gebrochen, welches man bei sowas brechen kann!! Nicht nur, dass auf dem Bändchen Sternchen untergebracht wurden, sondern man hatte die Schrift darauf in silbernem Glitzer draufgebracht!!! GLITZER!!!!! Auf nem Metalfestival!! Ein Wunder, dass nich noch rosa draufgehauen wurde. Unglaublich!! :aerger:
Nichtsdestotrotz wurde es noch eine sehr feuchtfröhliche Nacht, sodass der Freitag Nachmittag hauptsächlich mit der Bekämpfung eines massiven Katers verwendet wurde. Da an diesem Tag jedoch nur die Knüppelnacht für mich zum Pflichtprogramm gehörte, hatte ich genug Zeit wieder auf Hartz 28 zu kommen, die Merchandise Stände abzuklappern und allerhand nackte, halbnackte und als Frauen verkleidete Freaks zu bestaunen.. :eek:

Dann um Punkt 12 war es soweit! Auf der Hauptbühne hatten KoRn gerade ihren Gig beendet, da ertönte schon ein verstörendes Intro aus dem grossen schwarz-weissen Zelt und aus dem gespenstisch violetten Licht traten Satyricon auf die Bühne. "Let the massacre begin!!!" ertönte ein Schrei in meinem Kopf und schon wirbelte derselbe zu Frosts Stakkato :kenny:  und den brillanten Riffs :gitarre:  dieser schwarzen Combo herum, dass es nich mehr feierlich war. Welches Lied das erste war kann ich leider nicht mehr sagen, geschweige denn wie die Playlist ausgefallen ist. Ich kann mich eigentlich nur an "Now, Diabolical" und dem als letztes gespielte und von der Menge derbe abgefeierte "Mother North" erinnern. Als Gesamteindruck ist jedoch geblieben, dass ich trotz hoher Erwartungen von diesem meinem ersten Konzert dieser Band mehr als bestätigt wurde, warum dies eine der wenigen Truppen aus dem Black Metal Bereich ist, die mir heisskalte Schauer über den Rücken laufen lassen. :ok: Sehr geiler Beginn, weiter so!! :rock:
Nach diesem Hammergig hatte ich eine kleine Ruhepause mit erfrischendem Bier am Zelte den beiden Folgebands (Naglfar und Kampfar) vorgezogen. Dies war auch bitter nötig, immerhin war es schon zu später Stunde und für Vomitory wollte ich wieder fit sein, um nochmal alles geben zu können. Vor letzteren traten jedoch noch Rotten Sound auf die Bretter, zu denen ich pünktlich wieder vor der Bühne war. Leider konnten die Finnen mich nicht überzeugen, was wohl daran lag, dass Grindcore nicht wirklich meine Baustelle ist. Auf die Gefahr hin, dass ich mich hier unbeliebt mache, klang das, was die Herren da ablieferten ein wenig eintönig und deshalb langweilig..
Und dann war es soweit. Mein persönlicher Favorit auf diesem Festival packte die Äxte und Streitkolben aus, um die Bühne vollends in Schutt und Asche zu legen. Denn auch von Vomitory wurde ich endlich entjungfert!! Und wie!! Die Mannen aus Schweden bretzelten einen Kracher nach dem anderen durch das für diese Uhrzeit noch erstaunlich volle Zelt. Auch hier kann ich leider nich mit einer Playlist dienen, meine aber von jeder Platte dieser Todesstahltruppe ein bzw. mehrere Songs vernommen zu haben. Beeindruckt hat mich vor allem, wie ein doch recht kleinwüchsiger Erik Rundqvist da seine Vernichtungstexte rausgrunzt! Einfach brachial!! :rock: :peitsche:

Der Samstag begann mehr oder weniger wieder mit einem kleinen Schock, als wir mittags irgendwann aufs Gelände wollten und von nem Ordner angehalten wurden unsere Becher doch bitte auszutrinken, bevor wir reingehen. Diese Aktion konnte man ganz einfach als Profitgeilheit abtun. Am Freitag konnte man noch mit vollen Bechern hinein, dann haben die Getränkestände wohl gemerkt, dass sie nich mehr soviel Umsatz machen und schon wurds verboten. TetraPak und alles andere zu verbieten, kann ich ja irgendwie noch nachvollziehen, aber ein verdammter offener Becher, den man auch von drinne bekommen hat.. Irgendwo hörts halt ma auf.. :borg:
Aber wie dem auch sei, wir haben die Dinger runtergestürzt und sind dann rein, um ein weiteres Mal die Stände abzuklappern und nebenher Benediction bei ihrem Gig zuzusehen. Die Engländer kannte ich vorher nur vom Hörensagen, so für Zwischendurch klingt das Ganze aber gar nicht übel.
Abends wurde es dann rauer, als das epische Intro von Amon Amarthangestimmt wurde. Als die Hünen dann die Bretter stürmten und „Runes to my memories“ losdonnerten, gabs kein halten mehr. Nach gewohnter Wikingermanier wurde hier eine Hymne nach der anderen dahingeknattert, was zu kollektivem Windmühlenbangen führte. Johann und co. waren wie immer gut drauf und spielten auch alle Pflichtkracher, wie „Death in fire“, „Pursuit of vikings“ und „Fate of norns“. Auch wenn sie mittlerweile wohl die Band sind, die ich nun am häufigsten überhaupt gesehen habe, bringen sie mich immer wieder dazu alles zu geben bis die Nackenwirbel schmerzen!
Die Nachfolger Sick of it all haben wir mal dezent ausfallen lassen, um für den anstehenden Children of Bodom Gig fit und gut aufgetankt wieder vor der Bühne zu stehen. Der Altersdurchschnitt im Publikum senkte sich merklich, kurz bevor die Finnen anfangen sollten die Sense zu schwingen, was der Stimmung jedoch keinen Abbruch tat. Als dann Alexi und seine Gefährten die Stage erklommen, gab es fürs junge Volk kein halten mehr. Es wurde heftig gebangt, knochenbrechend gepogt und die Anzahl der Crowdsurfer vermochte man kaum zu zählen, als die Kinder des Bodens ihre Hits, wie „Needled 24/7“, „Angels don’t kill“ und „Silent night, Bodom night“ abfeierten. Mir persönlich hatte „Bodom beach terror“ in der Playlist gefehlt, aber man kann ja nich alles haben. In jedem Fall hatten die Nordmänner mit diesem Auftritt gerechtfertigt, wieso sie der Samstagsheadliner waren. Saubere Vorführung, hat Spass gemacht!! :tanzen:

Auch der Sonntag wurde gleich mit nem Schock eingeläutet. Nachdem man sich aus dem Zelt gepellt und nen Kaffee mit Rührei besorgt hatte, mussten wir bei unsrer Rückkehr mit Entsetzen feststellen, dass der Pavillon mitsamt unserer 4 Meter Fahne vom Wind einfach in seine Einzelteile zerlegt wurde. Und natürlich so, dass ein Wiederaufbauen ganz und gar unmöglich war. Wenigstens entpuppte sich der Sonntag als sonnig, so dass es nur noch halb so schlimm war. Sicher, ohne Schatten is es nervig auf Dauer, aber zum Glück gabs ja die sogenannte Tentstage. Welche Hardcorebands da gespielt haben, während ich mich im Suff auf dem Boden gewälzt habe, kann ich jedoch nich sagen. Da mich am letzten Tag wirklich nur noch Slayer interessierte, wurde dieser nochma schön zum :saufen: und derbem Dummgebabbel genutzt.
Um 21:48 ging es dann los! DIE Instanz im Extremmetalbereich betrat die Bretter, begleitet vom schaurig schönen „Darkness of Christ“, um dann ohne jeden Übergang direkt volle Möhre mit „Desciple“ auf die Fanmasse einzuprügeln. Und die gröhlt natürlich aus vollster Kehle die magischen Worte mit! „GOD HATES US ALL!!!“ Höllisch gut das Teil, muss ich jedes Mal wieder feststellen, wenn ich das live mitbekomme. Danach folgten natürlich die üblichen Thrash-Meilensteine „War ensemble“, „Die by the sword“, „Mandatory Suicide“, usw. sowie die äußerst atmosphärischen Meisterwerke, wie „South of heaven“, „Seasons in the abyss“ oder auch „Dead skin mask“. Diesma konnten King und co. mir sogar ein kleines Schmunzeln abjagen, indem sie „Post Mortem“ spielten, dann aber statt der obligatorischen 3 Drumschläge, die üblicherweise „Raining Blood“ einleiten, einfach einen anderen Klassiker folgen ließen. Im Anschluss wurde wie erwartet lauthals nach dem Blutregen verlangt, was auch nach einer kurzen Pause, begleitet von Toms berühmtem diabolischem Grinsen nachgelegt wurde. Das Ende der Vorstellung war abrupt, wie immer bei Slayer, aber wenigstens blieben die vier Akteure noch ein Weilchen auf der Bühne um sich ihren Applaus abzuholen. Das habe ich schon ganz anders erlebt, diesmal schienen die Herren jedoch gut drauf gewesen zu sein. Alles in allem ein wirklich akzeptabler Gig der Thrash-Opis! :ok:

Am Montag kamen dann die letzten Schocks, als aufm Rückweg eine Baustelle in die andere mündete und Stau über Stau uns fast wahnsinnig gemacht hätte.
Mein Fazit: Trotz all der seltsamen, nervigen Ereignisse wars ma wieder ein gelungenes Fest der Sinne. Eindeutig zu wenige Knüppelcombos für meinen Geschmack, dies wurde jedoch durch Knüppel im Kopf und aus dem Musikdingen am Zelt mehr oder weniger ausgeglichen.. :baddevil:
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PostIcon Geschrieben: 05.07.2007, 16:08 Skip to the previous post in this topic. Skip to the next post in this topic. Ignore posts   QUOTE

Hm... also das mit den Bändchen stimmt wirklich. Hab sogar nachgefragt, ob sie nicht ganz so "tuntige" da hätten. Mir wurde Freitag Abend geantwortet, dass sie mir welche häkeln wollen. Ich warte noch.
@ SLAY : Mein Respekt, dass du noch so detailliertes Wissen vom mitbekommenen Fest hast. Ich hatte auch erst vor, was dazu zu schreiben, bin aber auf Grund gewisser Gedächtnislücken davon abgekommen. Was die Bands angeht, kann ich dir nur vollstens zustimmen! Jedoch haben nach Children Of Bodom die Jungs von Knorkator auch noch nen hervorragenden Auftritt abgeliefert. Und Manos haben Sonntag Mittag selbst die letzten wieder wach bekommen.
An dieser Stelle möchte ich anmerken, dass, obwohl es eigentlich gar nicht meine Musik ist, die Dropkick Murphys die Meute so richtig schön angeheizt hat. Dafür: :ok: war absolut TOP!
Ansonsten gab es Sonntag, neben SLAYER, noch nen mächtigen Sonnenbrand, weil der Wind uns Samstag Morgen unseren Pavillion geklaut hat... Naja was solls. Im Großen und Ganzen bleibt nur zu sagen, dass es sich wirklich gelohnt hat.


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PostIcon Geschrieben: 06.07.2007, 18:16 Skip to the previous post in this topic. Skip to the next post in this topic. Ignore posts   QUOTE

Äußerst feiner Bericht der Herr.
Aber die eine oder andere Band hätte ich mir doch glaube ich noch reingezogen.
Wie war eigentlich der Sänger der finnischen "Kinder vom Bodom Fluß" so drauf? Konnte der mal mehr als nur FUCK und MOTHERFUCKER sagen?


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PostIcon Geschrieben: 06.07.2007, 19:08 Skip to the previous post in this topic. Skip to the next post in this topic. Ignore posts   QUOTE

Ja, is mir durchaus bewusst, dass ich in Relation gesehen wenig Bands geschaut habe. Eigentlich wollt ich auch noch One Man Army , Ektomorf und Cannibal Corpse sehen, da die aber alle am Freitag Nachmittag schon gebolzt haben, sind sie entweder dem extremen :saufen: oder dem dringend dotwendigen Grillen zum Opfer gefallen.. :wobblyeyes:  :silly:

Deine Frage nach den tollen Ansprachen durch den kleinen Finnen ist, wie ich zugeben muss sehr berechtigt! ;) Ich muss aber zu meiner Schande zugeben, dass ich selbst das nicht mehr weiss. Bedenkt man jedoch, dass das nun der 4. Auftritt dieser Herren war, auf dem ich mein Haupt geschüttelt habe und es immer so war, dass er diese Worte in jedem Satz benutzte, können wir davon ausgehen, dass es auch diesma so war! :D


Bearbeitet von Slaypultura an 06.07.2007, 19:10
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PostIcon Geschrieben: 06.07.2007, 22:57 Skip to the previous post in this topic.  Ignore posts   QUOTE

Geiler Bericht. Scheint ja wieder ein amüsantes Event gewesen zu sein, die Knüppelnacht hätte ich mir auch gern gegeben! Sei bloss froh das du dich bei der Rotten Sound Kritik so gewählt ausgedrückt hast, sonst hätte ich dir den Kopf abgebissen beim nächsten Treffen..... So ein schweinegeiles Gerumpel  :rock:   ;)

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4 Antworten seit 05.07.2007, 15:44 < Älteres Thema | Neueres Thema >

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