Please rotate your device to landscape mode!
Otherwise you'll not see all content (like images).
Bitte drehe dein Gerät auf Landscape (Quer) Modus!
Anderenfalls wirst du nicht alle Inhalte (z.B. Bilder) sehen.

Dein letzter Besuch war am: 14.12.2017, 08:55

Search Members Help

» Willkommen Gast
[ Einloggen :: Registrieren ]

1 Mitglieder haben dieses Thema betrachtet
>Guest

Alle Beiträge auf einer Seite

[ bei Antworten benachrichtigen :: per E-Mail senden :: Thema ausdrucken ]

reply to topic new topic new poll
Thema: Konzertbericht: Ancst, Thränenkind, Eastwood, Rhythmic ceremonial, 22.05.2016, Mainz, Haus Mainusch - Live Bericht, Fotos, Video< Älteres Thema | Neueres Thema >
 Beitrag Nummer: 1
UnDerTaker Search for posts by this member.
Total Satan
Avatar



Gruppe: Super Administrators
Beiträge: 7999
Seit: 04.2002

Mitglied Bewertung: 4.83
PostIcon Geschrieben: 24.05.2016, 18:13  Skip to the next post in this topic. Ignore posts   QUOTE

Ancst, Thränenkind, Eastwood, Rhythmic ceremonial ritual
22.05.2016, Mainz, Haus Mainusch

AK: 9 – 12 Euro

Am letzten Sonntag lockte das Haus Mainusch in Mainz mit einem für dort eher ungewöhnlichen Programm, denn es sollten vier Bands auftreten, wovon drei aus der Black Metal Ecke kommen. Bisher hatte ich noch keine der Bands je live gesehen und auch sonst leider kein Material vorher anhören können.
Es hatten sich erstaunlicherweise mit ca. 70 Leuten recht viele Fans im Garten vom Haus Mainusch versammelt und warteten auf den Gig. Eigentlich sollte es pünktlich um 19 Uhr losgehen, aber wie im Mainusch üblich, verzögerte sich der Beginn auf ca. 20 Uhr.

Als Opener waren Rhythmic ceremonial ritual aus Dresden an der Reihe. Der Dreier, bestehend aus Gitarre/Gesang, Bass/Gesang und Schlagzeug, spielte atmosphärischen modernen Black Metal mit langsamen getragenen Parts bis zu schnellem finsteren Gehacke. Der Bassist steuerte hierbei die, stark mit Echo verzerrten, depressiven Screams bei, während der Gitarrist die finsteren Textpassagen ins Micro schrie.  Die kalte Atmosphäre, die das Trio hier zelebrierte, war schon mal ein sehr gelungener Start an dem Abend.
Wer mehr hören möchte, der kann sich den aktuellen Output mit dem Namen „düster.morgen.land“ reinziehen.


Weiter ging es mit Eastwood aus Hannover bzw. Mainz. Grind und Powerviolence standen nun auf dem Programm. Und wie zu erwarten, bretterten die vier Jungs heftiges Highspeed Geschredder in das Publikum. Die größtenteils grindüblich kurzen Songs wie: willenlos ziellos hirnlos, Reality Construction Kit, Downtown, Political Fast Food, Schall und Rauch, Das Geschäft muss laufen, Bewusstseinsimplantat, Anthropozentrische Kackscheiße, Windmühlen und Missbildungssystem gefielen dem Publikum und wurden mit dezentem Moshen und Mitbangen und Applaus gewürdigt.
Auch Eastwood haben mittlerweile schon vier Veröffentlichungen draußen, die ihr käuflich erwerben könnt.

Jetzt folgte mit Thränenkind wieder eine Black Metal Band. Aus München und Hamburg kommend, sind die fünf Musiker mit ihrem Post Black Metal längst keine Unbekannten mehr im Untergrund und mittlerweile auch in den einschlägigen Magazinen wie Metal Hammer mit Interviews und Reviews vertreten. Die beiden Alben „The Elk“ und „King Apathy“ haben sehr gute Kritiken vorzuweisen. Übrigens nennt die Band ihre Musik auch „Vegan Straight Edge Post Metal“, aber ich will es mal als Post Black Metal stehen lassen.
Nach einem sehr melodischen Intro (weitere folgten vor fast jedem Lied) und zugewandten Rücken begannen Thränenkind mit dem Song „What we believe in“. Die Songs sind alle sehr melodisch und eingängig und wirken erst mal gar nicht böse, bis Sänger Nils loslegt und mit rauer, klagender Stimme die englischen Lyrics der Band in die Menge schreit. Für Fans des norwegisch rauen schnellen Corpse Paint Black Metals ist Thränenkind die völlig falsche Adresse, aber diejenigen, die melodischen, leicht depressiven und unter die Haut gehenden BM mögen, kommen hier voll auf ihre Kosten. Es folgten die Songs: The blood on our hands, This story of permanence, King Apathy, Ghost, Desperation, Monument und Homeruiner. Die 7“ EP „hope(less)“ von 2014 blieb somit heute außen vor. Ein wirklich gelungener Auftritt der gesamten Band, wo Musikfraktion wie auch Sänger eine wirklich große Leistung gezeigt und mit aktivem Stageacting überzeugt haben.
Am Ende des Berichts findet ihr ein kurzes Live-Video vom Gig. Hier darf sich jeder in den Allerwertesten beißen, der den Gig verpasst hat.

Als letzte Band des Abends kamen, am Tag 9 ihrer 16-tägigen Tour, nun die Berliner Ancst mit blackened Crust Metal in den kleinen Anbau des Haus Mainusch. Zwei Sänger, begleitet von Gitarre und Bass, aber kein Drummer, waren angetreten, um uns mächtig einzuheizen. Der Drumcomputer bretterte die meiste Zeit auf Vollgas und ebenso die Band. Schnell und brutal waren die Songs und die beiden Sänger sangen, besser brüllten, meist abwechselnd, aber teils auch synchron, sich die Seele aus dem crustigen Bauch. Trotz allem heftigen Gehacke gibt es auch hie und da mal eine kurze Verschnaufpause in den Songs, was aber in der Regel nicht lange währt. Dennoch hat die Gitarrenfraktion feine Hooklines eingebaut, die gut im Ohr hängen blieben. Das Drumming per Drumcomputer ist doch nun nicht ganz so meins, klingt es doch oftmals sehr synthetisch.
Seit April diesen Jahres haben die 2011 gegründeten Ancst nun übrigens, nach vielen EPs und Splits, ihr erstes Album mit dem Titel „Moloch“ am Start.

Die Fans waren dieses Mal etwas anders drauf wie sonst im Mainusch, statt wildem Moshpit war eher andächtiges Zuhören und vereinzeltes Kopfnicken und viel Applaus für die Bands angesagt, was unterstreicht, dass es nicht einfach nur Spaßmucke war, sondern durchaus ernstzunehmende Musik mit Hintergrund. Der Sound war im Anbau des Mainusch doch recht gut und ausgewogen.
Als Resümee bleibt festzuhalten, dass es ein sehr netter und lohnender Sonntagabend mit einem, für mich, nicht gerade alltäglichen musikalischen Programm war.


Verfasst von Pit


Die Fotos vom Gig gibt es hier... in unserer Fotogalerie.

Band-Links:

Rhythmic ceremonial ritual
https://rhythmicritual.bandcamp.com/

Eastwood
http://eastwoodgrind.bandcamp.com/

Thränenkind
https://thraenenkind.bandcamp.com/

Ancts
http://www.ancstcollective.com/


Thränenkind // live @ Haus Mainusch, Mainz, 22.05.2016


Bearbeitet von UnDerTaker an 24.05.2016, 23:28

--------------
I will rise up from the chaos
I will rise up from the grave
A brother to the darkness
A master to the slaves
Offline
Profile CONTACT 
 Beitrag Nummer: 2
Exorzist Search for posts by this member.
Total Satan
Avatar



Gruppe: Bangerfront
Beiträge: 11675
Seit: 04.2002

Mitglied Bewertung: 4.64
PostIcon Geschrieben: 24.05.2016, 21:18 Skip to the previous post in this topic. Skip to the next post in this topic. Ignore posts   QUOTE

„Vegan Straight Edge Post Metal“ .... oh Mann  :butbut:

Und mit nem Drumcomputer Livegigs spielen ? das geht ja mal gar nicht.


--------------
No Glatz - No Glory
Offline
Profile CONTACT 
 Beitrag Nummer: 3
UnDerTaker Search for posts by this member.
Total Satan
Avatar



Gruppe: Super Administrators
Beiträge: 7999
Seit: 04.2002

Mitglied Bewertung: 4.83
PostIcon Geschrieben: 26.08.2016, 10:33 Skip to the previous post in this topic.  Ignore posts   QUOTE

Hier ein nettes "Roadmovie" welches Stefan von Ancst zur Tour gedreht hat!




--------------
I will rise up from the chaos
I will rise up from the grave
A brother to the darkness
A master to the slaves
Offline
Profile CONTACT 
2 Antworten seit 24.05.2016, 18:13 < Älteres Thema | Neueres Thema >

[ bei Antworten benachrichtigen :: per E-Mail senden :: Thema ausdrucken ]


Alle Beiträge auf einer Seite
reply to topic new topic new poll

» Schnellantwort Konzertbericht: Ancst, Thränenkind, Eastwood, Rhythmic ceremonial
iB Code
Du schreibst Themen als:

Möchtest Du die Signatur in diesem Beitrag hinzufügen?
Möchtest Du Smilies für diesen Beitrag aktivieren?
Thema beobachten?
Zeige alle Smilies
Zeige iB Code
Emoticon Emoticon Emoticon Emoticon Emoticon Emoticon Emoticon Emoticon Emoticon Emoticon Emoticon