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Thema: Konzertbericht: Pälzer Hell: Holy Moses, Deadborn, Revel in Flesh, 05.04.2014: Otterbach, Oskar-Steiner-Halle< Älteres Thema | Neueres Thema >
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PostIcon Geschrieben: 14.04.2014, 00:46  Skip to the next post in this topic. Ignore posts   QUOTE

Holy Moses, Deadborn, Revel in Flesh, Spheron, Bitterness Exhumed, Burstin´Out, Eraserhead, Infernal Supremacy
Aftershow Party in der Gaststätte mit Akkustik Duo 7661
05.04.2014 Otterbach, Oskar-Steiner-Halle
Preis: 20€ AK


Das Pälzer Hell, ehemals Pfalz-Metal-Nacht, fand nun schon zum zweiten Mal in Otterbach statt. Veranstalter Olli rief und viele Fans kamen in die Pfalz. Das diesjährige Billing folgte dem Konzept "ein fetter Headliner" mit guten Underground Bands als Anheizer, dem musste natürlich mit einem nicht ganz so günstigen Ticketpreis von 20€ Rechnung getragen werden. So kamen die alten Haudegen von Holy Moses in den Genuss für gutes Geld die Hütte zu rocken. Ob das Konzept aufging erfahrt ihr später.

Als wir ankamen, waren die Opener Infernal Supremacy in den letzten Zügen, so taten wir es den meisten angereisten Fans gleich und zogen uns am Auto erst mal einen Schoppen rein.

eraserheadPünktlich zu den Limburgern Eraserhead machten wir uns auf in die Halle, vorbei an mehreren Merchandise-Ständen ging es straight Richtung Bühne. Dort konnten wir uns die besten Plätze aussuchen, denn zu dem frühen Zeitpunkt waren nur wenige Nasen in die Halle gekommen.
Wie Sänger Marco einleitend berichtete, stand der Gig von Eraserhead kurz vor der Absage, denn der Drummer hatte seit einigen Tage ernste Probleme mit seiner Kniescheibe und diese ist im Death Metal Business für einen Drummer unverzichtbar. Nun saß er grinsend hinter seinem Kit, einige starke Schmerzmittel intus und prügelte sein Kit als wäre nix gewesen. Für uns sind die Jungs aus Limburg eine stark unterbewertete Band, denn der groovige Death Metal im Stile von Bolt Thrower und Six Feet Under macht Live und von der EP keine Gefangenen und versetzt das Publikum immer wieder in Erstaunen und binnen weniger Minuten ist die Meute am Bangen, was das Zeug hält. Auch in Otterbach sollte dies nicht anders sein. Nach ca. zwei Songs füllte sich die Halle zusehends und die Stimmung war klasse. Es wurde wie bereits beschrieben mächtig gebangt, Fäuste wurden gereckt und nach jedem Song gab es viel Applaus für die Darbietung. Sänger Marco, der auch optisch dem Brüllwürfel Barnes von SFU sehr ähnlich sieht, vor allem auch wegen seiner Haarpracht, setzte die Texte auch optisch gut um und wenn seine Dreads kreisen, geht man lieber in Deckung. Am Schluss verlangte man lauthals eine Zugabe, die aber leider nicht gegeben werden konnte, da der Zeitplan nicht durcheinander geraten durfte. Ein verdammt geiler Auftritt und eine Band, die es verdient hat endlich mal auf einer großen Bühne zu spielen.
Nach so einem Gig war es für uns wieder an der Zeit im Außengelände, mit einigen Metalkumpels zu quatschen und ein paar weitere Schoppen und Bier zu nehmen. Speed und Black Metal der ganz alten Schule stand jetzt an.    

burstin´ outBurstin’ Out aus Kaiserslautern setzten das Thema wirklich naturgetreu um. Zwei Coversongs von Venom wurden von dem Vierer authentisch rübergebracht. Die Meute vor der Bühne feierte vor allem den Song "Black Metal" ab und es wurde vielstimmig mitgesungen. Auch hier kann man von einem gelungenen Gig, der noch jungen Combo, sprechen.

Bitterness Exhumed von der Saar sind wegen diverser Gespräche vor der Halle leider weitgehend an uns vorbei gegangen, aber man berichtete von einem geilen Gig der modern SludgeDoomcorer.

Spheron, die technical Death Metaller aus der Pfalz waren als nächste Band am Start. Die Pfälzer ließen es auch amtlich krachen und konnten einige Mattenschwinger von ihrem Sound begeistern. Für Fans des technischen Death Metal sicherlich ein Leckerbissen, was die Herrschaften an ihren Instrumenten zum Besten gaben.

revel in fleshJetzt waren Revel in Flesh mit ihrem 90er Jahre Death Metal der alten Schule an der Reihe. Spätestens nach dem Debütalbum "Deathevokation" sind die Baden-Württemberger im deutschen Death Metal Underground eine große Nummer. Schwedischer Death Metal in Reinkultur wurde auch in Otterbach wieder mit Hingabe unter das Bangervolk gebracht. Die Stimmung war gut und es wurde zu Songs wie “Wings of Death“, “Revel in Flesh“, “Rotting in the Void“ und dem Rausschmeißer “Subconscious Error“ ordentlich die Rübe geschüttelt und die Fäuste gereckt. Ein gelungener Gig von Hauber und Co., der wieder mächtig Spaß bereitete. Leider war auch hier der Sound extrem laut, so dass man die Songs teilweise nur schwer verfolgen konnte.

Deadborn kamen ohne Basser auf die Bühne, konnten aber auch ohne Bass eine gewohnt fette Show abliefern.

holy mosesHoly Moses. Seit den 80er Jahren sind die Deutschen mit Frontfrau Sabina Classen eine Größe im Thrash-Metal-Business. Mit eigenem Soundmann wurde der Sound endlich etwas besser und man konnte die Show mit mehr Spaß genießen. Das neue Album “Redefined Mayhem“ stand kurz vor der Veröffentlichung und so hatten die Fans die Ehre, als erste den neuen Song “Hellhound“ von Album live zu hören. Neu war auch Gitarristin Simone Wenzel von Revolution Eve, die seit März bei der Band live Gitarre spielt. Gewohnt fanfreundlich ging es zur Sache und Sängerin Sabina machte Stimmung und tauschte sich mit den Fans aus. Zuvor konnte man die Band auch schon beim Essen in der angrenzenden Kneipe treffen.
Die Stimmung war gut und die Fans hatten ihren Spaß am Gig von Holy Moses.
Schade war allerdings, dass nur ca. 200 Leute nach Otterbach gekommen waren um das Pälzer Hell zu besuchen. Somit war der Abend zwar musikalisch ein voller Erfolg, allerdings ein finanzielles Desaster für den Veranstalter.

Soundmäßig war es leider dieses Mal nicht ganz so der Bringer. Trotz neuestem Equipment war der Sound undefiniert und viel zu laut. Die Location selbst ist echt klasse, großer Parkplatz vor der Halle und eine Gaststätte nebenan. Die Getränke, die ebenfalls dort ausgeschenkt werden, waren leider alles andere als günstig. 3,50€ für einen Schoppen (Wein + Cola), 2,5€ für ein 0,4l Pils bzw. 3€ für ein 0,5l Weizen sowie 3€ für ein Wasser sind schon heftige Preise für ein kleines Festival. Zudem der Organisator nicht am Getränkeumsatz beteiligt war.
Das Festival selbst war bestens organisiert, die Running Order sowie die Zeiten wurden eingehalten. Die kaum vorhandene und schon gar nicht gebrauchte Security war freundlich. Uns hat es wieder sehr gut gefallen und wenn es ein nächstes Pälzer Hell gibt, sind wir sicher wieder am Start!



Einige Fotos vom Festival findet ihr hier: http://www.hell-is-open.de/images...._id=267



Bearbeitet von UnDerTaker an 15.04.2014, 17:56

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PostIcon Geschrieben: 14.04.2014, 20:50 Skip to the previous post in this topic.  Ignore posts   QUOTE

Feiner Bericht zu einem tollen Undergroundfestival ! Zu Deadborn müsste man ja eigentlich etwas mehr schreiben, habe aber leider auch nur noch den letzten Song gesehen. Der hat wieder in gewohnter Manier ordentlich ins Mett gehauen und gut gedrückt, denke das die Jungs wieder gut rein gehauen haben.

Schade, das nicht so viele gekommen sind wie erhofft. Ich hoffe der Oli musste nicht extrem bluten, den das wäre angesichts des geilen Abends echt eine Schande. Ich bin sicher auch wieder das nächste Mal am Start, ich hoffe schwer, das dieses Event nicht das letzte gewesen ist.


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1 Antworten seit 14.04.2014, 00:46 < Älteres Thema | Neueres Thema >

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