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Thema: Konzertbericht: Merry Axe-Mess Vol.9, FRAGMENTS OF UNBECOMING, BÖSEDEATH, INTO DARKNESS, ERASERHEAD< Älteres Thema | Neueres Thema >
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PostIcon Geschrieben: 26.12.2013, 16:32  Skip to the next post in this topic. Ignore posts   QUOTE

FRAGMENTS OF UNBECOMING, BÖSEDEATH, CARNAL GHOUL, INTO DARKNESS, ERASERHEAD
22.12.2013, Darmstadt, Steinbruch-Theater


Bösedeath und das Steinbruch-Theater luden die Bangerfraktion zum mittlerweile 9. Merry Axe-Mess nach Darmstadt ein. Das Billing konnte sich sehen lassen und so machten wir uns zu fünft auf um den Bands unsere Aufwartung zu machen.

Den Opener bestritten Eraserhead aus Limburg, das Deathmetal Quintett hat sich mittlerweile einen guten Namen in der Umgebung erspielt und so war auch das Steinbruch-Theater zu Konzertbeginn schon gut gefüllt. Die Jungs legten auch von Beginn an fulminant los, mit einem extrem fetten und lauten Sound im Rücken wurde groovebetonter Death Metal der feinsten Sorte serviert. Nach dem zweiten Song hatten Eraserhead die Meute voll im Griff, was nicht nur an der richtig guten Performance der Band lag, sondern auch an den krachenden Songs, die einfach mächtig Spaß entfachen. Frontsau Marco schrie und röhrte nach allen Regeln der Kunst und verfeinerte den Ohrenschmaus noch mit passender Mimik zu den Songtexten. Gespielt wurden u.a. “Toxic Waste”, “Eaten By The Fish”, “Pogo The Clown”, das Bolt Thrower Cover “Those Once Loyal” und den Abschluss des Sets bildete das Cannibal Corpse Cover “Stripped, Raped and Strangled. Die Band wurde für den geilen Auftritt mit mächtig viel Applaus bedacht und darf sich sicher sein, ein paar Fans mehr an dem Abend gewonnen zu haben. Klasse Ding !
( https://www.facebook.com/eraserheadmetal )

Während des Eraserhead Gigs wurde leider die (Krankheitsbedingte) Absage von Carnal Ghoul bekannt gegeben. Ein Ersatz war natürlich nicht mehr aufzutreiben, sodass die übrigen vier Bands mit rund 10 Minuten mehr Spielzeit bestückt wurden.
( https://www.facebook.com/CarnalGhoulOfficial)

Die zweite Band des Abends waren Into Darkness aus Heidelberg, die Band ist bereits seit 1995 aktiv und hat schon so einiges an Liveerfahrung auf dem Buckel. Das Trio war auch krankheitsbedingt etwas angeschlagen an dem Abend, ging aber dennoch Profilike mit voller Power ans Werk. Into Darkness spielen technisch versierten Europäischen Death Metal, der aber auch deftige Grindeinschläge beinhaltet und old school ohne Trigger und sonstiges serviert wird.  Leider hatte die Band mit diversen Soundproblemen zu kämpfen, brummen im Monitorsound erschwerte die Umsetzung der komplexen Songs, was Sebastian "Sebastard" Längerer an der Klampfe und Gesang dennoch bravourös meisterte. Man spielte Stücke vom neuen Album "Dysphoria" und auch aus den Anfangstagen der Band, mixte den Set mit ein paar Groove- und auch mal Thrashbetonten Stücken. Überwiegend ging es aber hart, schnell und technisch zur Sache, die Gitarrenarbeit war schon beeindruckend, hier wurde gekonnt geschreddert bis die Saiten rissen. Auch der noch relativ junge Drummer Robert Witzel und der neue Mann am Bass leisteten ganze Arbeit. Ein wirklich sehenswerter Gig, der aber die Anwesenden stimmungsmässig nicht ganz so richtig aufputschen konnte. Into Darkness erntenden aber auch ihren verdienten Applaus für die sehenswerte Show.
( https://www.facebook.com/INTO.DARKNESS13 )

Bösedeath durften jetzt die nächste Attacke einläuten, mit ganz klarem Heimvorteil und extrem brachialem Sound im Rücken wurde ein deftiges Brutal Death / Grindbrett serviert. Wenn die Ansage von Frontgrunzer Dän stimmte, war dies der erste Liveauftritt nach einem Jahr Livepause der Darmstädter. Mit neuem Line-Up und Aushilfsbasser Flo machten die Herren deftig Alarm und die anwesenden Fans feierten und bangten zu den dicken Slam- und Brutal Death / Grindattacken der Band. Mit nur einer Gitarre die von Pänsen bestens bedient wurde ( der zweite Gittarist Röb hatte wohl Trainingsrückstand ) und dem neuen Drumtier Bäzti wurde hier der Eindruck bestätigt, dass man sich musikalisch doch ein gutes Stück weiter entwickeln konnte (auch wenn während des Gigs ein neuer Drummer gesucht wurde, da sich Bäzti bei einem Song zweimal total verhauen hatte ;-) ). Frontsau Dän bringt mittlerweile seine Grunts nicht mehr ganz so tief rüber, was zumindest mir besser gefällt, da man so doch mehr Deathanteil in den Sound bekommt. Auch ein gut umgesetztes Dying Fetus Cover wurde zum Besten gegeben, bei dem das Publikum am meisten austickte. Ansonsten wurde eher neueres Material aus dem Backkatalog gespielt, auch der geforderte Kultsong “Der Haas ist tot“ kam nicht zum Einsatz und man wiederholte stattdessen noch mal zwei-drei Songs aus dem Set um die verlängerte Spielzeit einzuhalten. Bösedeath wurden ordentlich für ihren Gig abgefeiert und gingen sichtlich begeistert von der Bühne.
( https://www.facebook.com/BOESEDEATH )

Fragments of Unbecoming enterten dann als Headliner des Abends die Bühne im Bruch, endlich mal mit einem richtig guten, klaren Sound im Rücken ausgestattet, präsentierte der Fünfer seinen Crimson Melodic Death Metal. Das funktionierte auch über weite Strecken ganz gut, jedoch kam nach dem vorangegangen derberen Geballer der doch eher filigrane Sound der Band zu glatt aus den Speakern. Die Songs des neuen Albums “THE ART OF COMING APART - Chapter V” sind normalerweise ein Garant für gute Laune, konnten aber auch bei mir an dem Abend nicht so recht zünden. Irgendwie war wohl schon etwas die Luft raus und auch das Publikum hatte sich schon sichtlich gelichtet. Den kompletten Set konnten wir uns leider auch nicht ansehen, da einige noch am nächsten Tag arbeiten mussten. Ich gehe aber mal davon aus, das Fragments sich noch ihren verdienten Beifall für ihre Show abholen konnten.
( https://www.facebook.com/fragmentsofunbecoming )

Das Merry Axe-Mess Vol.9 war wieder ein amtlicher Jahresabschluss, der nochmal richtig Laune machte und mit sehenswerten Gigs der beteiligten Bands aufwartete. Schön war auch,  nochmal zum Jahresabschluss ein paar alte Bekannte zu treffen. Bleibt zu hoffen, das man auch im nächsten Jahr zum Vol.10 im Steinbruch-Theater einlaufen kann !

Verfasst von Mitch


Hier geht es zu den Fotos vom Gig.




Bearbeitet von Exorzist an 29.12.2013, 12:49

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PostIcon Geschrieben: 26.12.2013, 22:52 Skip to the previous post in this topic. Skip to the next post in this topic. Ignore posts   QUOTE

Zu ergänzen gäbe es noch dass Sänger Marco von Eraserhead seinen Gesang um Elemente wie sie gerne Niklas Kvarforth benutzt erweitert hat. So wurde bei einigen Stücken sehr theatralisch "Gejammert und geheult" wie es im Suicidal BM gerne genutzt wird. Dies war imho sehr passend und hat die Songs und die Performance noch "greifbarer" gemacht wie sie ohnehin schon dargestellt wird.

Into Darkness hatten sich bemüht etwas mehr old school Death als früher zu bringen, was positiv im Publikum ankam.

Bösedeath kamen nun schon mit mehreren Members in Turnhosen auf die Bühne. Scheinbar will man damit die Slam Schiene weiter unterstreichen.

Ich denke mal das (nur) ca. 100 - 120 zahlende Gäste da waren, was ausreichte um auch finanziell den Abend als Erfolg verbuchen zu können.

Fazit: Ein geiler Abend mit fetten Sound und klasse Band. :ok:


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PostIcon Geschrieben: 28.12.2013, 11:36 Skip to the previous post in this topic. Skip to the next post in this topic. Ignore posts   QUOTE

Wie immer sauber geschrieben, Danke dafür!
Allerdings muss der Link zu den Bildern noch eingefügt werden.
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PostIcon Geschrieben: 29.12.2013, 12:49 Skip to the previous post in this topic.  Ignore posts   QUOTE


(Slaypultura @ 28.12.2013, 11:36)
QUOTE
Wie immer sauber geschrieben, Danke dafür!
Allerdings muss der Link zu den Bildern noch eingefügt werden.

So die Bilder sind dann auch verlinkt, waren noch nicht Online als ich den Bericht geschrieben habe.

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No Glatz - No Glory
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3 Antworten seit 26.12.2013, 16:32 < Älteres Thema | Neueres Thema >

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