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Thema: Konzertbericht: The Grim Scary Death Fest 2011, 8.5.2001, Darmstadt: MACABRE, BIRDFLESH, ROMPEPROP, FACBREAKER...< Älteres Thema | Neueres Thema >
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Total Satan
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PostIcon Geschrieben: 17.05.2011, 23:07  Skip to the next post in this topic. Ignore posts   QUOTE

The Grim Scary Death Fest 2011
MACABRE (US) + BIRDFLESH (SWE) + ROMPEPROP (NL) + FACBREAKER (SWE) + MUCUPURULENT + SARDAUKAR
08.05.2011, Darmstadt, Steinbruch Theater, 19€


Das Billing des The Grim Scary Death Fest 2011 hatte es uns doch sehr angetan so dass wir mit 9 Mannen und Frau nach Darmstadt aufgebrochen sind. Auch wenn der Großteil von HIO eher dem Death- und Black-Metal frönt, war für die einen der Grund für den Besuch mal wieder Facebreaker live zu sehen, andere waren dabei um das ganze Spektakel mitzumachen.


Anders als üblich waren wir dieses mal rechtzeitig im Steinbruch und konnten endlich auch mal die erste Band des Abends sehen. Die deutschen Deather SARDAUKAR präsentierten soliden Death Metal der brachial und melodisch zugleich. Für einen Opener hatten die Lokalmatadoren doch schon einiges an Publikum in Konzertraum versammeln können.




Als nächstes kamen bereits die Death/Grinder MUCUPURULENT an die Reihe. Hier setzte nun eine Völkerwanderung aus Richtung Biergarten zur Konzertbühne ein. So spielte der sympathische Dreier aus Deutschland vor großem Publikum und konnte mit seinen fetten Groove begeistern. Mit freundlichen Ansagen konnte der Frontmann das Publikum gewinnen und es wurde schon ordentlich gebangt und gefeiert.








FACEBREAKER beginnen zunächst noch vor etwas spärlichem Publikum, da die meisten noch draußen im Biergarten rumhingen, was sich aber zum Glück nach dem ersten Song etwas zum Besseren änderte. Die Deather aus Schweden präsentierten sich gut eingespielt und ballerten Songs wie Souleater vom Album "Dead, Rotten and Hungry" oder neueres Material wie z.B. "Mankind Under Siege" oder "Bloodshed" vom aktuellen Album "Infected" sehr tight von der Bühne. Anfangs tönte der Sound noch mit zu wenig Druck aus den Speakern, was sich aber im Laufe des Sets glücklicherweise noch änderte und den kraftvollen groovigen Sound der Schweden dann richtig zur Geltung brachte. Robert Karlsson am Mikro ist schon ein richtig derber Schreihals der seine tiefe Stimme gut einzusetzen weiß und richtig Dampf auf der Bühne macht. Die Zeit verging wie im Fluge und die 40min. Spielzeit leider zu schnell vorbei, ein cooler Gig der leider etwas mehr Publikum im Saal verdient gehabt hätte.





So weit so gut, dachte der Death-Metal-Fan, denn jetzt war die Stunde der Grindfraktion gekommen
Mit ROMPEPROP aus den Niederlanden sollte der Reigen nun beginnen. Leider dauerte es sehr lange bis die Niederländer endlich mit ihre, Set begannen und der Zeitplan begann aus den Fugen zu geraten. Wer die lustigen und blutigen Niederländer kennt der weiß was nun kam… Zunächst begann ein Intro dass nach Holländischen Kinderlied klang, wobei die Band wild auf der Bühne herum hopste und fasst alle Fans sangen und tanzten mit. Der Sänger war wie üblich blutbesudelt und der Basser erschien als Skelett verkleidet und schwang einen *ähm* sehr pornografischen Bass. Da dies der letzte Auftritt dieser Tour war, wurde allerhand Schabernack getrieben, die Turnschuhe des Sängers wurden in die johlende Menge gekickt, mal wurde der Schlagzeuger durch einen Gastmusiker ersetzt, dann der Gitarrist und zwischendurch tranken die Jungs auch mal gemütlich eine Jägerbomb. Da viele Fans gar aus Eindhoven zum Gig angereist waren, wurden diese auch von der band namentlich begrüßt. So wurde gegrindet, gegrunzt und gemetzelt was das Zeug hielt und nahezu alle Besucher hatten sich nun bei der Grindparty eingefunden. Die Band hatte solch einen Spaß, so dass sie die Zeit vergaßen und 20 Minuten ihr Set überzogen. Und wieder rutschte der Zeitplan weiter nach hinten, den meisten wurde langsam klar dass es für einen Sonntag Abend sehr, sehr spät werden würde.



Weiter ging es mit den Problemen, denn die Schwedischen Fun Grinder BIRDFLESH hatten mit einem defekten Bassamp bereits beim Soundcheck alle Hände voll zu tun. Und drei mal dürft ihr raten… ja der Terminplan wurde abermals gesprengt. So war es schon gegen Mitternacht als die drei lustigen Kameraden endlich ihr Set begannen. Da der Sound etwas dürftig war, ging der Grind der Schweden ohne den nötigen Druck aus den Speakern nicht so richtig ins Ohr. Verkleidet, wie ich sie bereits auf dem Maryland Deathfest sah, gaben sie ihr bestes, die Gitarren schredderten, das Drumkit wurde ordentlich vom Drummer und gleichzeitig Sänger der Band vermöbelt. Aber die lustigen Stücke mit wohlklingenden Namen wie der Opener "Napalm Gore", "Skyrat", "Vaginal Power", "Anal Misery" oder "Flying Penis" konnten nicht so richtig zünden und so war auch denn schon mit dem Song "Our Rice" der Gig viel zu früh zu Ende. Wegen der anstehenden Abreise des Trosses musste der Set von 22 auf 14 Songs gekürzt werden.
Für 5 HIO Mannen war es einfach schon zu spät und der Grind nicht so ihr Ding, so verschwand man mitten im Gig Richtung Heimat.



Nun kamen die Amis von  MACABRE zum Zug.
Wer nun dachte dass die drei alten Recken sich etwas wegen der späten Stunde beeilen würden, der wurde enttäuscht. Sind doch die Amis Soundfetischisten und so wurde das komplette Soundcheck-Programm durchgezogen. Erst kurz vor 1 Uhr in der Nacht begannen der Gig von Macabre. Mittlerweile war das Publikum auf ca. ein drittel geschrumpft aber dennoch hatten einige ihren Spaß an dem Gig, bangten und sangen die Songs über irre Massenmörder lauthals mit. Der Murder Metal mit Südstaaten-Einschlag und Jahrmarktschreieratmosphäre ist schon gewöhnungsbedürftig. Erstaunlich wie die Drei, seit über 20 Jahren und gleicher Formation spielenden, ihre Instrumente beherrschten und zwischen Country-Humpa und schnellen Death-/thrashigen Rhythmen wechselten. Sogar zwei deutsche Songs waren im Gepäck und so durfte man auch Metzger mit dem Hackebeilchen frönen.
Gegen 1:30 Uhr war auch für uns die Zeit reif und wir verließen den Ort des Geschehens wohl zwei Songs vor dem Ende, denn auch Macabre mussten ihr Set wegen der Abreise kürzen.

Als Fazit bleibt festzuhalten dass man für faire 19€, 5 Bands im bunten Mix serviert bekam und bei schönen Wetter einen netten Sonntag Abend verbringen durfte. Nur sollte man doch bitte darauf achten den Zeitplan im Auge zu behalten denn am nächsten Tag mussten wohl die meisten wieder zur Arbeit und da möchte man nicht erst um 1 Uhr Nachts den Headliner auf der Bühne sehen.




Die Fotos zum Gig findet ihr hier: Fotogalerie


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PostIcon Geschrieben: 18.05.2011, 13:27 Skip to the previous post in this topic. Skip to the next post in this topic. Ignore posts   QUOTE

Schön verfasst, Herr Admin.
Und wenn ich das so lese, haben wir ja im richtigen Moment den Heimweg angetreten. Kurz vor 1 der Headliner.....die spinnen, die Römer.
Ich finde man sollte Hallenkonzerte auf 3 Bands reduzieren und mehr Spielzeit für die Bands zur Verfügung stellen.
Sag ich ja schon immer aber auf mich hört ja keiner :p


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PostIcon Geschrieben: 18.05.2011, 20:39 Skip to the previous post in this topic.  Ignore posts   QUOTE

Kurz vor 1 Uhr ist ja schon der Hammer .... naja ich für meinen Teil hatte eh alles gesehen was ich wollte  :rock:

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2 Antworten seit 17.05.2011, 23:07 < Älteres Thema | Neueres Thema >

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