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Thema: Review: Mereflesh - The Nightmare Begins, Australisches Breakdown-Massaker< Älteres Thema | Neueres Thema >
 Beitrag Nummer: 1
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Gruppe: Bangerfront
Beiträge: 459
Seit: 08.2014

Mitglied Bewertung: 4.5
PostIcon Geschrieben: 19.10.2018, 18:49   Ignore posts   QUOTE

Mereflesh – The Nightmare Begins

Die noch relativ junge Band Mereflesh hat sich nicht nur erst in diesem Jahr gegründet – nein, Anfang August haben sie auch direkt ihre erste EP mit dem passenden Titel „The Nightmare Begins“ veröffentlicht. Obwohl der Umfang mit vier Songs und nicht mal 14 Minuten Spielzeit etwas mager ausgefallen ist, lässt das Material doch einen guten Einblick auf die Intentionen der Band zu und auf Weiteres was da noch kommen könnte.

Ich rate mal ins Blaue, dass die Musik der Australier hauptsächlich durch Hard-, Metal- und Deathcore beeinflusst wird. Während sich der Opener „Possession“ größtenteils langsamen Rhythmen und halsbrecherischen Breakdowns widmet, wird das Tempo im folgenden „The Burden“ deutlich angezogen – wenn auch nur phasenweise. Der Fokus liegt auch hier ganz klar auf den coretypischen Breakdown und brechenden Beats im Midtempo.

Über Track drei und vier kann ich im Prinzip das Selbe sagen. Geile Rhythmen und fette Breakdowns dominieren die musikalische Landschaft. Abwechslung ist leider Fehlanzeige. Heißt: Wer auf hartes, kompromissloses Core-Geknüppel steht, wird hier erstmal nichts falsch machen und sollte die Band weiterverfolgen. Wem aneinandergereihte Breakdowns mit seltenen Tempowechseln aber zu langweilig ist, kann sich das Probehören vermutlich sparen. Mich persönlich hebts jetzt nicht aus der Hose, trotzdem werde ich mir ein allfälliges Debütalbum anhören – einfach nur um zu sehen bzw. hören ob sich die Band noch entwickelt oder konsequent die Breakdown-Glorifizierung durchzieht.

PS: Bonuspunkt für Konzept und Lyrics!


Anspieltipp: Tormented, Final Descent


Wertung: 8,5 / 10




Gesamtlänge: 13:49
Label: Rising Nemesis Records

VÖ: 03. August 2018



Tracklist


1. Possession
2. The Burden
3. Tormented
4. Final Descent


Website der Band: Mereflesh bei Facebook


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