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Thema: Review: Ivenberg - Leben heisst Sterben, Viking-Death/Black Metal aus Coburg< Älteres Thema | Neueres Thema >
 Beitrag Nummer: 1
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Prayer of Death
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PostIcon Geschrieben: 08.11.2008, 22:06  Skip to the next post in this topic. Ignore posts   QUOTE

Ivenberg - Leben heisst Sterben


Man, was Ivenberg mir hier mit „Leben heisst Sterben“ präsentieren ist der Wahnsinn! Die Coburger Jungs dreschen einem feinsten, modernen Viking-Death/Black Metal durch das Trommelfell und zeigen, was der deutsche Untergrund zu bieten hat! Schlag auf Schlag kämpfen sich die Zehn Tracks durch die Boxen und verbreiten eine Atmosphäre, die das Metal Herz höher schlagen lässt! Ex-Varg Frontmann Morsan leiht dabei der Band seine Stimme und zeigt auf „Leben heisst Sterben“ was er zu bieten hat. Die Einflüsse der Band gehen von Dissection über Immortal und Bathory, also das Feinste vom Feinen.

Nach dem kurzen aber ruhigen „Einklang“ startet „Levande Helvete“ voll durch und stellt die Weichen in Richtung Tod! Voller Kraft strotzend bestreitet der Song einen Kampf um das Überleben, vorangetrieben durch die hasserfüllte Stimme und den restlichen, tapferen Kriegern im Hintergrund. Mal Midtempo- und mal voll in die Fresse Parts sorgen für eine Dynamik im Song, dass man kaum auf dem Hocker bleiben kann! „Simfonie der Nacht“ zeigt dann, wie gut die Jungs bei der Sache sind. Brutale und schon fast kriegsartige Screams, unterlegt mit dezent düsteren Growls, verwöhnen die Lauschlappen mit bestem aus dem Untergrund. Die Gitarren schreddern vielseitige Riffs hoch und runter und machen echt Lust auf mehr. Wie zu erwarten gibt es dann im nächsten Track auch tatsächlich mehr und der Titelsong „Leben heisst Sterben“ langt sofort in die Vollen! Es wird keine Gnade gezeigt! Einfach nur blutig-brutaler Viking Metal till Death! Auch hier hört man förmlich die Stimmerfahrung vom Ex-Varg Frontmann Morsan heraus. Der Kriegerchor im Hintergrund lässt dabei noch zusätzlich Stimmung aufkommen. Mit „Ein Tier“ geht es dann weiter, ja und was für ein blutrünstiges! Einfach Geil! Melodiös und episch-brutal legt der Song los und erinnert mich instrumental ein wenig an Amon Amarth, bis zu dem Punkt wo es stakkatohaft in die Fresse gibt! Da kommt Freude auf und der Nacken zuckt rhythmisch mit. Für Abwechselung sorgt dann ein Akustikgitarrenpart, worauf dann die Stimmung wieder umschwingt und so schnell rumgebolzt wird, als neige sich das Leben des Tieres dem Ende. Gottverdammt genickbrechende Riffs eröffnen dann „Bis ans Ende aller Tage“ und behalten auch ihren Midtempocharakter bis zum Schluss. Der Song  ist in jedem Fall ein kleiner Ohrwurm. „Im Namen meines Blutes“ macht dann markant weiter und verdüstert die Stimmung bis ins grenzenlose, weckt aber den Eindruck das ganze schon einmal gehört zu haben. Klar ist es ein klasse Song, geht aber genau wie der nächste Track „Siechtum“ im Vergleich zu den anderen Songs unter. „Siechtum“ kommt dabei aber viel schwarzmetallischer rüber und schreitet kriegerisch voran! Ein paar Saitenspielereien hier, dort ein paar monotone Riffs und das teils gedrosselte Tempo bereiten auf ein brutales Ende vor! „Wir sind die Letzten Krieger“ holt dann zum letzten Schlag aus und hat soviel Kraft in sich, das noch mal alle Genickwirbel vor Freude tanzen. Eine mitreißende Melodie, ein Frontmann den man nicht mehr halten kann und eine Band die kein erbarmen kennt… das sind Ivenberg mit „Wir sind die letzten Krieger“! Einzigartiger geht es nicht! Mit dem epischen „Ausklang“ endet das Album ruhig und verklingt dann langsam.

Ja, was soll man dazu noch sagen? Es ist geil, es ist einzigartig, es ist moderner Viking Metal von Ivenberg! Alle Songs überzeugen durch ihre Vielfalt und hinterlassen einen bleibenden Eindruck. Leider gehen einige Songs in der Gesamtheit unter, schwächen aber nicht die Kraft, die dieses Album ausstrahlt. Die Asatru-Klangwerke sollten sich diese Kombo auf jeden Fall warm halten, denn „Leben heisst Sterben“ wird garantiert einen Meilenstein in der noch jungen Geschichte der Band setzen. Bei solchen Bands ist man besonders stolz auf den deutschen Underground. Gut gemacht Jungs!  

Wertung: 9/10 Punkten





Gesamtlänge: 39:46
Label: Asatru-Klangwerke
VÖ: 14.11.2008

Tracklist:
1. Einklang
2. Levande Helvete
3. Simfonie der Nacht
4. Leben heisst Sterben
5. Ein Tier
6. Bis ans Ende aller Tage
7. Im Namen meines Blutes
8. Siechtum
9. Wir sind die letzten Krieger
10. Ausklang

MySpace: www.myspace.com/ivenberg


Bearbeitet von Runes In My Memory an 08.11.2008, 22:17

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PostIcon Geschrieben: 09.11.2008, 18:26 Skip to the previous post in this topic. Skip to the next post in this topic. Ignore posts   QUOTE

Nach dem fetten Review musste ich ja gleich mal in die Mucke reinhören. Hast ja nicht zu viel versprochen, ballert gut, sehr feine Mucke  :rock:

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PostIcon Geschrieben: 10.11.2008, 10:14 Skip to the previous post in this topic. Skip to the next post in this topic. Ignore posts   QUOTE

Klingt ganz fett. Gutes Review der Herr  :ok:

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Prayer of Death
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PostIcon Geschrieben: 19.11.2008, 13:57 Skip to the previous post in this topic.  Ignore posts   QUOTE

So hab jetz auch mal die Ohren reingehalten...Nich schlecht ,Herr Specht!Geht gut runter! :rock:

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3 Antworten seit 08.11.2008, 22:06 < Älteres Thema | Neueres Thema >

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